Mit Fritzi Haberlandt in der Hauptrolle setzt Das Erste in der Nacht zum Montag, 26. Oktober, um 00.05 Uhr sein „KinoFestival im Ersten“ fort. Gezeigt wird der Spielfilm «Wilma will mehr» von Autorin und Regisseurin Maren-Kea Freese. Bereits ab Samstag, 24. Oktober, steht die Produktion in der ARD Mediathek zur Verfügung.Im Mittelpunkt steht Wilma, die bis zum Ende der 1990er-Jahre im Lausitzer Braunkohlerevier lebt. Die Mittvierzigerin ist Elektrikerin, Maschinistin und ausgewiesene Obst-Expertin, hat zahlreiche Qualifikationen gesammelt – nur berufliches Glück hat ihr das bislang kaum gebracht. Als sie ihren Mann mit einer anderen Frau beim unbekleideten Spaghettikochen erwischt und zusätzlich ihren Arbeitsplatz im Baumarkt verliert, zieht sie die Konsequenzen. Kurzentschlossen verlässt Wilma ihre Heimat und geht nach Wien. Dort muss sie praktisch bei null beginnen. Ihre handwerklichen Fähigkeiten erweisen sich jedoch schnell als Vorteil: Sie repariert sich durch den Wiener Speckgürtel, findet Anschluss an eine linke Bohemian-WG und wird schließlich sogar Lehrerin in einer traditionsreichen Tanzschule. Zwischen Elektroinstallationen und Walzerschritten verändert sich auch Wilmas Privatleben. Sie verliebt sich und entdeckt damit ein Gefühl wieder, das sie längst verloren glaubte. Ausgerechnet die Unsicherheit ihres neuen Lebens eröffnet ihr Möglichkeiten, die in ihrem alten Alltag kaum noch denkbar schienen.
Neben Fritzi Haberlandt gehören unter anderem Thomas Gerber, Katrin Schwingel, Isabel Schosnig, Stephan Grossmann, Simon Steinhorst und Valentin Postlmayr zum Ensemble. Maren-Kea Freese verantwortet sowohl Buch als auch Regie, Michael Kotschi die Kamera und Cassis B Staudt die Musik.







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