Mit dem Start der Weltmeisterschaft 2026 der Männer bei gleichzeitiger Sommer-Phase haben die deutschen TV-Sender ihr Programm erneut verstärkt mit Wiederholungen aus dem eigenen Archiv aufgefüllt. Das änderte sich am gestrigen Abend (3. August). Dieses Mal im Ersten war auch mal kein Krimi zu sehen. Der Sender entschied sich zur besten Sendezeit vielmehr für die Premiere eines britischen Films mit dem Titel «Die Fotografin». Hollywoodstar Kate Winslet porträtierte in dem Biopic die Kriegsreporterin Elizabeth „Lee“ Miller. Konnte sie viel Publikum anziehen? Die erstausgestrahlte Streifen belegte ab 20.15 Uhr rund 90 Minuten Sendezeit. In diesem Rahmen schalteten mittlere 2,35 Millionen Zuschauer ein, was dem Sender einen höchstens mäßigen Marktanteil von 12,8 Prozent bescherte - das reichte nur zum dritten Platz insgesamt hinter RTL und ZDF. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Resonanz recht solide aus: 0,21 Millionen Zuschauer beziehungsweise 8,3 Prozent Marktanteil ließen sich beobachten, womit man immerhin knapp vor einem ausbaufähigen Reality-Start bei Sat.1 lag.
Ab 22.00 Uhr kam die Newssendung «Tagesthemen» auf weiter gesunkene 10,6 Prozent gesamt und etwas gestiegene 9,1 Prozent der Jüngeren. Verantwortlich waren dafür 1,68 sprich 0,23 Millionen - vor allem in Puncto Jüngere eine löbliche Tendenz. Danach kam es zu einer Doku-Ausstrahlung: In «Arena. Verona. Gänsehaut.» blickten Annette Frier und Michael Kessler hinter die Kulissen von La Traviata. Dies verringerte die Zusprüche allerdings massiv auf magere 6,1 Prozent (0,76 Millionen), während sich bei den Jüngeren völlig desolate 0,07 Millionen Personen beziehungsweise 2,9 Prozent ergaben.







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