Am Freitag, 4. September wird «Alles was zählt» 20 Jahre alt. Seit zwei Jahrzehnten ist die RTL-Daily nach 19.00 Uhr ein fester Bestandteil des werktäglichen Vorabend-Programms. Dort werden seit dem Jahr 2006 die Geschichten rund um die Familie Steinkamp mit ihrem Sportzentrum erzählt. Bereits im Vorfeld am dieswöchigen Freitag, den 31. Juli, stand die 5000. Folge an. Konnte schon sie für gesteigertes Interesse sorgen? Zumindest zum Start in die Woche am Montag (Folge 4996) war von einem gesteigerten Interesse noch nichts zu spüren. Vielmehr bewegten sich die Quoten mit 10,3 Zielgruppen-Prozent (0,19 Millionen) im mittleren, gerade so zweistelligen Bereich, der wohl als Mindest-Flughöhe zu bezeichnen ist. Bei den Älteren sah es in Anbetracht 0,96 Millionen und 6,1 Prozent so eben ok aus - alles in allem erschienen die Reichweiten in beiden Gruppen etwas Sommer-gedrosselt.
Erfreulicher Weise konnten zweistellige Zahlen mit Blick auf den Dienstag deutlicher gerissen werden: Leicht gesteigerte 0,21 Millionen umworbene Fans besorgten einen schön soliden Wert von 13,7 Prozent. Übrigens auch am Gesamtmarkt gings etwas hoch, an dem nun 7,4 Prozent durch über die Millionen gesteigerten 1,07 Millionen zu beobachten waren.
Zur Wochenmitte ging es dann ärgerlicher Weise deutlich bergab auf 0,12 Millionen, die nur noch ausreichten, um die Produktion auf einstellige 9,1 Prozent zu bringen. Beständiger hingegen sah es bei allen Zuschauenden aus ob 7,2 Prozent und 1,03 Millionen. Immerhin hielt man sich also über der Millionen-Marke.
Am Donnerstag vollzog sich eine moderate Optimierung in der Gruppe der 14-49-Jährigen: Tatsächlich kam man nun auf ordentliche und wieder zweistellige 11,1 Zielgruppen-Prozent. Blickt man auf die reine Sehbeteiligung in jener Altersklasse, lassen nur sehr begrenzt erhöhte 0,17 Millionen der Jüngeren aber nicht auf einen richtigen Boost schließen. Parallel ließ die Gesamtzuschauerzahl mit 1,12 Millionen und d'accord gehenden 7,6 Prozent eine moderat erhöhte Tendenz erkennen.
Ausgerechnet zur 5000. Folge am Freitag stand die Serie allerdings wieder merklich verhaltener da. Die Resonanzen der Jüngeren sanken auf 0,13 Millionen wie 7,5 Prozent - vom Anteil her war es der schlechteste der gesamten Woche. Beim Gesamtpublikum war ebenfalls eine Abwärtstendenz zu verzeichnen, die bei 0,98 Millionen zum Stehen kam, womit man wieder unter die Millionen rutschte. Die Prozent-Relationen in diesem Segment ließen ob 7,0 Prozent wenigstens nicht ganz so stark abreißen.
Vom Gesamtfazit kann gesagt werden, dass der Zuschauerzuspruch bei «AWZ» eigentlich nur zur Wochenmitte in der angestrebten Zone lag. Gerade zum Wochenende mit der 5000 Folge konnten die Impulse aber nicht ausgebaut werden - im Gegenteil ließ man deutlich Federn. Verbunden gewesen sein könnte die nachlassende Tendenz unter anderem auch mit den (sehr) warmen Außentemperaturen. Zudem ist noch nicht auszumachen, wie viele Fans die 5000. Folge bereits im Streaming vorwegnahmen. Auch die großen inhaltlichen Akzente wurden mit skizzierter Episode noch nicht gesetzt - diese greifen erst zum 20. Jubiläum im September und müssen dann zeigen, ob sie größere Zuschauerimpulse auslösen.







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