Quotencheck

«taff weekend»

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Natürlich ist auch diese Daytime-Produktion von stärkeren Schwankungen betroffen – jene spülen allerdings zu selten sieben Prozent und mehr ins Haus. Teilweise läuft es gar völlig desolat.

Vor einigen Jahren verfiel ProSieben auf die Strategie, auch seinen Vorabend am Sonntag mit seinem Boulevard- und Lifestyle-Magazin zu bespielen. In diesem Sinne wurde die Stamm-Marke um das Label «taff weekend» erweitert, welches seitdem sonntags gegen 16.25 Uhr zu sehen ist. Doch lohnt sich die Sache von den Quoten her eigentlich?

Los geht unsere Betrachtung am Sonntag, 4. Januar 2026. Zu dem Zeitpunkt wurden für den Wochenend-Ableger lediglich 0,13 Millionen Leute zwischen 14 und 49 erhoben, die zu der Zeit bloß ausreichten für ernüchternde 4,9 Prozent – kein guter Start ins neue Jahr. Am Gesamtmarkt (also inklusive der Leute ab drei Jahren) war eine grottige Dimension zu holen ob 2,1 Prozent und 0,33 Millionen.

Tatsächlich sah es dann sieben Tage später und einer kaum erhöhten Reichweite von 0,14 Millionen zwischen 14 und 49 weiterhin nicht befriedigend vom Anteil her aus – verhaltene 5,8 Prozent holte die Folge des Abends und lag damit knapp unter Senderschnitt. Ganz schlechte Werte setzte es wieder beim Publikum ab drei Jahren wegen niedriger 1,9 Prozent durch nur 0,29 Millionen.

Ein merklicherer Sprung im Anteil war dann erst am 25. Januar zu beobachten: Die Reichweite 14-49 stieg immerhin auf 0,19 Millionen, was bereits ausreichte, um zu einer immerhin recht passablen Größenordnung von 7,8 Prozent zu führen. Am Gesamtmarkt lief es ein klein wenig optimiert wegen 2,3 Prozent (0,35 Millionen) – erbaulich war das aber noch nicht.

Doch es sollte nicht dabeibleiben: Denn nur sieben Tage darauf ereignete sich ein erneuter Rückschlag auf extrem haarige 2,9 Prozent im Alter zwischen 14 und 49, weil hier nur noch ganz schmale 0,07 Millionen erhoben wurden. Auch in der Folgewoche sah es in Anbetracht 4,3 Prozent durch 0,12 Millionen in jener Altersklasse nicht ausreichend aus. Bei den Leuten ab drei Jahren schmirgelte man bitterer Weise auf furchtbare1,3 Prozent wegen 0,20 Millionen.

Ein Lichtblick im Anteil war wieder am 22. Februar möglich. An jenem Datum kamen wenigstens wieder ziemlich passable 7,8 Prozent anhand 0,20 Millionen 14-49Jährige zusammen – diese Leistung wohl im Bereich des Mindestmaßes zu suchen. Das Gesamtpublikum erhöhte sich in diesem Zeitraum ebenfalls auf 3,1 Prozent und 0,46 Millionen, womit erstmals im Beobachtungskorridor überhaupt vertretbare Dimensionen möglich waren.

Nachdem es am Anschlusstermin mit sechs Prozent zumindest noch verschmerzbar aussah, schloss sich am 8. März bereits wieder ein problematischer Wert in Höhe lediglich 3,8 Prozent in der Zielgruppe an, der aufkam wegen bloß 0,07 Millionen. In den darauffolgenden Wochen gelangten die Leistungen des Magazins in einen wohl durchwinkbaren Bereich um sechs Prozent bei den 14-49-Jährigen.

Wenige Wochen vor dem Ende des Beobachtungszeitraums kam aber schließlich nochmal ein Einbruch in den Anteilen zustande – am 7. Juni ließen sich nur völlig katastrophale 1,8 Zielgruppen-Prozent erreichen, weil die Größenordnungen auf 0,04 Millionen bretterten. Jene bedenkliche Tendenz zeichnete sich auch insgesamt ab: Nur noch 0,16 Millionen brachten wahrlich lädierte 1,6 Prozent.

An den weiteren Daten kam man wenigstens wieder auf sechs Prozent zurück, ehe am 12. Juli sogar der beste 2026-Wert mit soliden 8,0 Prozent aufkam, für den zur Sommerzeit bereits 0,11 Millionen Jüngere langten. Durchhalten ließ sich diese Flughöhe bis zum Endpunkt allerdings nicht. Denn schon am Folgetermin war man wegen 0,04 Millionen und 2,3 Prozent (14-49) wieder in krisenhafter Form.

Am Ende sind blasse Durchschnittszahlen von 5,6 Prozent (0,11 Millionen) bei den 14-49-Jährigen festzuhalten, wie schmale 2,0 Prozent (0,25 Millionen) gesamt ab drei Jahren. Ob sich die Ausstrahlung mit dieser Quotenperformance wirklich lohnt, darf übergeordnet in Frage gestellt werden. Um hier ein klares Ja zu erwirken, wären Größenordnungen von sieben und acht Prozent in der Zielgruppe wohl regelmäßiger von Nöten – die Sieben-Prozent-Marke könnte man eigentlich als Mindestflughöhe ansehen.

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