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«Geliked. Gelockt. Verprügelt.» deckt Gewalt gegen queere Dating-App-Nutzer auf

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Der Norddeutsche Rundfunk macht eine neue Folge von «Die Derbys» und der «Weltspiegel» schaut auf New York City.

Mit „Geliked. Gelockt. Verprügelt. – Wie Dating-Apps queere Menschen in die Falle locken“ veröffentlicht das investigative ARD-Format «team.recherche» ab dem 18. August eine neue Recherche in der ARD Mediathek. Die Produktion des Saarländischen Rundfunks schildert Fälle, in denen queere Männer nach Verabredungen über Dating-Apps Opfer schwerer Gewalttaten werden. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Berliner Sänger Leopold, der nach einem vermeintlichen Date von mehreren Männern überfallen, ausgeraubt und misshandelt wurde.

Die Reporter sprechen mit Betroffenen, Ermittlern und Beratungsstellen und stoßen bei ihren Recherchen auf Verbindungen zur sogenannten Pedo-Hunter-Szene. Dabei handelt es sich um Gruppen junger Männer, die vorgeben, Kinder schützen zu wollen, gleichzeitig jedoch Homosexualität mit Pädokriminalität gleichsetzen. Das Team verfolgt die Kommunikation einer solchen Gruppe auf Discord und konfrontiert schließlich einen ihrer Betreiber mit den Erkenntnissen. Auch die Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch, nimmt zu den Ergebnissen Stellung. «team.recherche» wird federführend von BR und SWR produziert, beteiligt sind außerdem MDR, NDR, SR und WDR.

Ebenfalls neu in der ARD Mediathek ist ab dem 28. August die NDR-Dokumentation „Das Istanbul-Derby“ von «Die Derbys». Die 45-minütige Folge der Sportreihe widmet sich der traditionsreichen Rivalität zwischen Galatasaray und Fenerbahçe. Im Mittelpunkt stehen weniger sportliche Aspekte als vielmehr die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Derbys, das Europa und Asien über den Bosporus hinweg verbindet. Die lineare Ausstrahlung erfolgt am 2. September im Ersten.

Ab dem 28. August ergänzt außerdem die «Weltspiegel»-Dokumentation „Wem gehört New York?“ das Angebot der ARD Mediathek. ARD-Korrespondentin Marion Schmickler untersucht darin die sozialen Folgen der rasant steigenden Lebenshaltungskosten in der US-Metropole. Die Dokumentation begleitet New Yorker aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten – vom Friseursalon-Besitzer bis zur Disney-Erbin Abigail Disney – und fragt, ob der neue Bürgermeister Zohran Mamdani die Stadt wieder bezahlbarer machen kann und damit womöglich ein Vorbild für andere Großstädte wird.

Kurz-URL: qmde.de/173291
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