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Geo schickt Ash Dykes in den unerforschten Amazonas

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Mit «Unerforschter Amazonas – Ash Dykes am Limit» startet Geo eine dreiteilige Abenteuerserie über eine Expedition durch eine der letzten weitgehend unberührten Regionen der Erde.

Der Sender Geo setzt am Sonntag, den 12. Juli, um 20.15 Uhr auf Abenteuer und zeigt die Deutschlandpremiere von «Unerforschter Amazonas – Ash Dykes am Limit». Die dreiteilige Dokumentationsreihe begleitet den britischen Extrem-Abenteurer Ash Dykes bei einer Expedition durch die nahezu unzugänglichen Regenwälder Surinams. Die Produktion entstand 2025 unter dem Originaltitel «Uncharted Amazon with Ash Dykes» und führt die Zuschauer in eine Region, die selbst erfahrene Entdecker nur selten betreten.

Im Mittelpunkt steht die Suche nach der Quelle des Coppename-Flusses, eines weitgehend unerforschten Gewässers im Herzen Surinams. Gemeinsam mit einem kleinen Team wird Ash Dykes tief im Landesinneren ausgesetzt. Von dort aus soll die Gruppe die Quelle des Flusses finden und anschließend dessen Verlauf bis zum Atlantik verfolgen. Doch bereits kurz nach Beginn der Reise geraten die Pläne ins Wanken. Ein rund 15 Meter hoher Wasserfall, der auf keiner Karte eingezeichnet ist, macht die Weiterfahrt mit den Kajaks unmöglich. Die Boote müssen zurückgelassen werden, während sich die Expedition zu Fuß durch den dichten Dschungel kämpfen muss.

Die Herausforderungen beschränken sich dabei nicht nur auf das schwierige Terrain. Surinam gilt als das waldreichste Land der Erde. Rund 94 Prozent der Landesfläche sind von Regenwald bedeckt, große Teile davon nahezu unberührt. Die Region bietet zahlreichen Tierarten einen Lebensraum, stellt für Menschen jedoch eine enorme Herausforderung dar. Schon die ersten Nächte verlaufen unruhig, als Kaimane und neugierige Wasserschweine das improvisierte Lager der Abenteurer besuchen. Hinzu kommen giftige Schlangen, aggressive Kugelameisen und die ständige Gefahr durch die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit.

Für Ash Dykes ist die Reise ein weiteres Kapitel seiner außergewöhnlichen Karriere. Der Waliser hat sich in den vergangenen Jahren mit spektakulären Expeditionen einen Namen gemacht und mehrere Weltrekorde aufgestellt. Mit der Durchquerung Surinams verfolgt er jedoch nicht nur sportliche Ziele. Die Serie möchte auch auf die ökologische Bedeutung der Region aufmerksam machen. Der Regenwald gilt als mehr als 50 Millionen Jahre altes Ökosystem und steht zunehmend unter Druck durch legale und illegale Abholzung. Die Expedition dokumentiert daher nicht nur die körperlichen Strapazen der Teilnehmer, sondern zeigt auch die einzigartige Natur einer Region, die selbst heute noch weitgehend unerforscht ist.

Kurz-URL: qmde.de/172756
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