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DGA und Studios einigen sich auf neuen Vierjahresvertrag

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Die Directors Guild of America hat sich mit den großen Hollywood-Studios auf einen neuen Tarifvertrag verständigt und damit die diesjährige Verhandlungsrunde abgeschlossen.

Die Directors Guild of America (DGA) hat eine vorläufige Einigung mit den großen Hollywood-Studios erzielt. Der neue Tarifvertrag soll über vier Jahre laufen und muss noch vom Vorstand der Gewerkschaft geprüft sowie anschließend von den Mitgliedern ratifiziert werden. Einzelheiten zu den Vertragsinhalten wurden zunächst nicht veröffentlicht. Die DGA erklärte, dies entspreche ihrer langjährigen Praxis, wonach die Details erst nach Abschluss der internen Prüfung bekanntgegeben werden.

Mit der Einigung sind nun Verträge mit allen drei großen Kreativgewerkschaften abgeschlossen. Bereits im April hatte die Writers Guild of America (WGA) einen neuen Vierjahresvertrag angenommen, während die Mitglieder von SAG-AFTRA in der vergangenen Woche ihrem neuen Abkommen zustimmten. Die Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP) begrüßte die Einigung und sprach von einem fairen Abschluss, der zu einer stabilen und erfolgreichen Unterhaltungsindustrie beitragen solle.

Die Gespräche zwischen DGA und Studios liefen seit dem 11. Mai. Der bisherige Vertrag wäre Ende Juni ausgelaufen. Nach den langwierigen und kostspieligen Streiks des Jahres 2023 hatten die Studios großes Interesse an einer längeren Phase tariflicher Stabilität. Während Tarifverträge seit den 1980er Jahren üblicherweise eine Laufzeit von drei Jahren hatten, strebte die AMPTP ursprünglich sogar eine Laufzeit von fünf Jahren an. Nachdem sich die WGA jedoch auf vier Jahre festgelegt hatte, wurde dieses Modell auch für die übrigen Gewerkschaften übernommen.

Zu den zentralen Themen der Verhandlungen gehörte erneut die finanzielle Situation des Gesundheitsfonds der DGA. Dieser hatte 2024 ein Defizit von 38,8 Millionen US-Dollar und bereits 2023 ein Minus von 4,6 Millionen Dollar verzeichnet. Branchenbeobachter erwarten daher, dass die neue Vereinbarung höhere Arbeitgeberbeiträge sowie Anpassungen bei einzelnen Leistungen umfasst. Darüber hinaus spielten – wie bei den jüngsten Verhandlungen der Autoren und Schauspieler – auch Fragen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz und die langfristige Absicherung kreativer Berufe eine wichtige Rolle. Details dazu sollen nach der Prüfung durch die Gewerkschaft veröffentlicht werden.

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