Primetime-Check

Montag, 8. Juni 2026

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Wie weit lagen ZDF und ARD auseinander? Und wie weit RTL und Sat.1?

Vorne im Feld üblicherweise ein Krimi: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit «Die Polizistin und die Sprache des Todes», der trotz Wiederaufführung die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion holte nochmal vorzeigbare 4,24 Millionen, klar lobenswerte 20,7 Prozent ab drei Jahren resultierten daraus. Die Jüngeren waren in magerer Anzahl vertreten – 5,2 Prozent bei 0,16 Millionen wurden lediglich gemessen.

RTL mit «Bauer sucht Frau International» war insgesamt ein Stück dahinter, aber noch etwas vor der ARD. Bause fuhr also richtig erfreuliche 13,8 Prozent am Gesamtmarkt ein, weil sie 2,70 Millionen aufwies. 0,33 Millionen zu immerhin knapp zweistelligen 10,7 Prozent waren es in der Jüngeren Gruppe - dort Platz zwei hinter der Zamperoni-Reportage. Mithalten konnte insgesamt die ARD-Doku «Spielfeld der Macht: Die WM in Trumps Amerika» am Gesamtmarkt nicht. Denn sie wies 2,07 Millionen auf, welche zu ausbaufähigen 10,1 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man deutlich überdurchschnittlicher unterwegs, weil 0,40 Millionen klasse 12,6 Prozent in diesem Segment brachten - Führung in diesem Segment.

Bei den Jüngeren kam Sat.1 schwächer, aber noch passabel ins Ziel: Dort besorgte «Der SAT.1 Urlaubscheck» eine in der jüngeren Altersgruppe akzeptable Woche. Der Anteil belief sich auf einen befriedigenden Wert von 8,1 Prozent mit einer Reichweite in Höhe 0,25 Millionen. Übergeordnet waren enttäuschend gesunkene 0,70 Millionen und 3,5 Prozent zugegen.
Freischwimmen konnte sich die rote Kugel mit dem Staffelfinale «First Dates Hotel», weil bei der Ausstrahlung ein klar optimierter Wert von 8,0 Zielgruppen-Prozent (0,25 Millionen) heraussprang, nachdem man in der letzten Woche Schwierigkeiten hatte. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Dating-Sendung jedoch anhaltend bescheidene 2,7 Prozent, zu mehr langten leicht erhöhte 0,54 Millionen nicht.

ProSieben stand mit dem Spielfilm «Don't Worry Darling» ungenügend im Feld. Der Streifen ließ die Resonanzen bei schlechten 4,8 Zielgruppen-Prozent und 0,15 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,42 Millionen zu mageren 2,2 Prozent sahen zu. Mittelmäßig schnitt Kabel Eins mit «Safe House» ab, denn der Actionthriller mobilisierte 4,7 Zielgruppen-Prozent zu 0,14 Millionen. Insgesamt waren 0,74 Millionen gerade so hinnehmbaren 3,8 Prozent dabei. RTLZWEI mit «Die Geissens» hatte in Anbetracht 0,13 Millionen zwar noch weniger 14-49-Jährige vorzuweisen. Der daraus resultierende Anteil in Höhe 4,2 Prozent lässt sich für die Verhältnisse der Grünwalder aber als zumindest konstant vertretbar werten - in wirklich erbaulicher Form ist die Luxus-Clique momentan jedoch definitiv nicht. Die Performance bei den älteren Zuschauenden lässt sich bloß auf mickrige 1,7 Prozent durch 0,34 Millionen bemessen. Der Töchter-Ableger «Davina & Shania – We Love Monaco» hielt sich im Anschluss annähernd beständig mit einer Zielgruppen-Leistung von 4,1 Prozent ob duplizierter 0,13 Millionen.

Ergänzung: Am Gesamtmarkt überbot der Spartenkanal ZDFneo außer RTL wiedermal sämtliche Privatsender in der Primetime. Alte Folgen des Krimi-Klassikers «Inspector Barnaby» generierten nämlich starke Werte von zunächst 7,0 und später sogar 9,7 Prozent bei 1,46 Millionen Zuschauenden.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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