Mit einem klaren 2:0-Erfolg gegen Norwegen setzte sich das DFB-Team in der Qualifikationsgruppe 4 zur Weltmeisterschaft 2027 gestern uneinholbar an die Spitze. Lediglich ein recht müdes 0:0 gegen Österreich am vorangegangen Spieltag trübt die bisher spektakuläre Quali-Leistung der DFB-Frauen. Und gerade aus Sicht der Fernsehstation des Ersten konnte gestern ebenfalls keinen Millimeter gemeckert werden. Der Vergleich gegen Norwegen, Gruppenerster gegen Gruppenzweiter, begann ab 20:30 Uhr und wurde im Ersten übertragen - somit quasi beste Sendezeit und die ideale Vorlage für ein starkes TV-Ergebnis. Und auch diese Vorlage nutzten Bühl, Brand und Hendrich - neben dem sportlich starken Ergebnis konnte das Erste 3,88 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (im Schnitt) begeistern.Damit sicherte sich die blaue Eins eine satte Quote von 20,0 Prozent, was am sonst durchaus ZDF-dominierten Freitagabend mehr als aller Ehren wert ist. Bereits frühere Auftritte der DFB-Frauen sicherten überzeugende Reichweiten im Bereich der Gesamtreichweite, meist haperte es jedoch noch am Anteil der 14- bis 49-Jährigen. Den Auftakt in die Qualifikation am 03. März wollten beispielsweise lediglich 0,19 Millionen Zuschauer im genannten Alter verfolgen. Das sah gestern deutlich anders aus - exzellente 0,59 Millionen jüngere Zuschauer sicherten dem Ersten dominierende 20,4 Prozent am entsprechenden Markt.
Im Vorlauf der Partie sicheten die Vorberichte ab 20:15 Uhr bereits 2,17 Millionen Zuschauer und damit 0,31 Millionen Jüngere. Die Quoten lagen damit für knapp 20 Minuten bei 12,2 Prozent insgesamt 11,0 Prozent konnten am Markt der 14- bis 49-Jährigen ermittelt werden. Nach der Partie beleuchtete das Erste die WM der Männer. Mit der Doku «Mexiko: WM im Schatten der Kartelle» waren ab 23 Uhr noch 1,16 Millionen Fernsehende zu halten, der Marktanteil sank damit auf 8,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen verweilten 0,25 Millionen und damit 9,5 Prozent.







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