Es stand praktisch schon im Voraus fest, dass das Finale in der Champions League der Männer auch in diesem Jahr wieder eine außergewöhnliche Größenordnung hervorbringen, und damit den anderen Sendern nicht mehr allzu viel übrig lassen würde. Das alles führte logischer Weise dazu, dass das Erste Deutsche Fernsehen in weiser Voraussicht nur eine alte Krimi-Folge auf den Sender ließ.Genauer gesagt handelte es sich um «Spurlos in Athen», der gestern ab 20.15 Uhr für anderthalb Stunden die Primetime bespielte, seine eigentliche Premiere aber bereits 2023 durchlief. Nun sahen ihn gegen hochkarätige Konkurrenz zumindest noch einmal 2,85 Millionen Leute des Gesamtpublikums und beförderten einen in diesem Kontext soliden Marktanteil von 15,2 Prozent zur Anstalt. Im Vergleich zu den sonstigen Samstags-Krimis musste man trotzdem wenig verwunderlich reichlich Einbußen hinnehmen. Brutal schwach übrigens die Lage bei den Jüngeren, die nur zu ganz dünnen 3,0 Prozent (0,10 Millionen) den Krimi wählten.
Insgesamt sogar ein paar Optimierungen waren im direkten Anschluss zu holen, als die «Tagesthemen» programmiert wurden. Diese sahen etwas erhöhte 2,95 Millionen zu erfreulich gesteigerten 17,5 Prozent gesamt sowie zumindest leicht verbesserte 0,18 Millionen Jüngere zu hinnehmbaren 6,7 Prozent der 14-49-Jährigen. Später lief mit «Wolfsland: Das dreckige Dutzend» ein weiterer Krimi-Re-Run - das mäßig passabel. Die Reihe ließ nach auf eben noch d'accord gehende 12,3 Prozent (1,67 Millionen) beziehungsweise auf trübe 4,0 Prozent (0,09 Millionen Jüngere).







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