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«Rosen und Reis» fällt im Ersten gnadenlos durch

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Die Hochzeitskomödie mit Anneke Kim Sarnau und Oliver Wnuk interessierte kaum jemanden. Selbst beim jungen Publikum blieb das Erste am Freitagabend nahezu unsichtbar.

Mit der romantischen Komödie «Rosen und Reis» wollte Das Erste am Freitagabend eigentlich leichte Unterhaltung zur Primetime servieren. Doch das Publikum hatte offensichtlich andere Pläne: Lediglich 1,73 Millionen Menschen schalteten ab 20.15 Uhr ein, sodass der Spielfilm auf miserable 9,3 Prozent Marktanteil kam. Für eine Eigenproduktion des Ersten sind diese Werte ein herber Rückschlag. Noch bitterer sah es in der klassischen Zielgruppe aus: Nur 0,15 Millionen 14- bis 49-Jährige waren dabei, der Marktanteil belief sich auf schwache 5,3 Prozent.

Damit blieb der Film mit Anneke Kim Sarnau, Oliver Wnuk und Marlene Morreis deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die von Christine Rogoll inszenierte Produktion konnte weder vom prominent besetzten Ensemble noch vom typischen ARD-Freitagsplatz profitieren. Besonders ernüchternd: Selbst viele ältere Zuschauer, die sonst verlässlich bei den Fernsehfilmen des Ersten einschalten, wanderten offenbar ab.

Auch im weiteren Verlauf des Abends blieb die Lage schwierig. Die «Tagesthemen» kamen ab 21.45 Uhr nur auf 1,41 Millionen Zuschauer und 7,7 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Menschen wurden immerhin leicht bessere 6,2 Prozent erzielt. Der anschließende «Polizeiruf 110: Du gehörst mir» steigerte sich zwar auf 8,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum, blieb mit 1,18 Millionen Zuschauern aber ebenfalls auf überschaubarem Niveau hängen. Erst die nächtliche Wiederholung von «Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel» sorgte mit 10,7 Prozent Marktanteil noch für einen halbwegs versöhnlichen Abschluss des Abends.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/172023
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