Wirtschaft

Disney streicht rund 1.000 Stellen

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Der Medienkonzern baut vor allem im Marketing um und will seine Strukturen effizienter und digitaler aufstellen.

Beim US-Unternehmen The Walt Disney Company haben in dieser Woche umfangreiche Stellenstreichungen begonnen. Rund 1.000 Jobs sollen wegfallen, wie CEO Josh D’Amaro in einem internen Schreiben bestätigte. Ziel sei es, die Strukturen zu verschlanken und den Konzern stärker auf zukünftige Anforderungen auszurichten.

Die Einschnitte stehen im Zusammenhang mit einer Neuorganisation im Marketingbereich. Unter der Leitung von Asad Ayaz wurde eine zentrale Marketing- und Markenstruktur geschaffen, die künftig konzernweit greifen soll. Betroffen sind demnach mehrere Bereiche, darunter Filmstudios, TV-Sender, ESPN sowie Produkt- und Technikeinheiten.

D’Amaro begründete die Maßnahmen mit den schnellen Veränderungen in der Medienbranche. Disney müsse agiler werden und stärker auf technologische Entwicklungen reagieren können. Die Entscheidung sei Teil einer kontinuierlichen Überprüfung, wie Ressourcen effizienter eingesetzt und Investitionen gezielter gesteuert werden können. Gleichzeitig betonte der CEO, die Entlassungen seien keine Bewertung der individuellen Leistungen der Mitarbeiter.

Für den Konzern handelt es sich um die erste größere Restrukturierungsmaßnahme unter D’Amaro, der den Chefposten im März 2026 von Bob Iger übernommen hatte. Zuvor war er für den Bereich Disney Experiences verantwortlich und galt bereits dort als Treiber für operative Veränderungen. Disney beschäftigte zuletzt rund 231.000 Mitarbeiter weltweit.

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