Das Erste zeigt am Dienstag, 21. April 2026, um 22.50 Uhr den Film «JD Vance – Der Mann nach Trump». Die Dokumentation von David Thompson und Christophe Astrucand beleuchtet die politische und persönliche Entwicklung des US-Politikers, der in den vergangenen Jahren zu einer der einflussreichsten Figuren der republikanischen Partei aufgestiegen ist.Der Film beginnt in Middletown im US-Bundesstaat Ohio – jenem Ort, der J.D. Vances Biografie maßgeblich geprägt hat. Dort wächst er unter schwierigen Umständen auf, nachdem seine drogenabhängige Mutter nicht in der Lage ist, sich um ihn zu kümmern. Stattdessen übernehmen seine Großeltern die Erziehung. Diese Erfahrungen werden später zu einem zentralen Bestandteil seines Selbstbildes und seiner politischen Erzählung.
Sein Weg führt ihn schließlich an die Eliteuniversität Yale, wo er zunächst mit der neuen Umgebung hadert. Dort entdeckt er politische und philosophische Denker, die sein Weltbild nachhaltig prägen. Auch seine spätere Ehefrau Usha lernt er in dieser Zeit kennen. Gleichzeitig vollzieht Vance eine persönliche Wandlung – unter anderem seine Konversion zum katholischen Glauben.
Die Dokumentation kombiniert Archivaufnahmen, private Fotos und Interviews mit Weggefährten, Freunden und politischen Beobachtern. So entsteht das Porträt eines Mannes, der sich aus schwierigen Verhältnissen nach oben gearbeitet hat und dessen politischer Aufstieg eng mit ideologischen Veränderungen und großem persönlichen Ehrgeiz verbunden ist. Der Film zeichnet dabei nicht nur eine klassische Erfolgsgeschichte nach, sondern wirft auch einen kritischen Blick auf die politische Rolle Vances in den Vereinigten Staaten. Die Produktion des SWR entfaltet sich dabei bewusst wie ein psychologischer Thriller – als Analyse eines Politikers, der für viele Beobachter zu den wichtigsten Figuren der amerikanischen Zukunft zählt.







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