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Krise für Mario Barth: Das Mittwochs-Comeback war gar nicht smart

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Der Komiker kehrte mit seiner Empörungscomedy auf seinen ursprünglichen Slot zurück - mit wenig Erfolg.

Schon vor einigen Monaten entwickelte Quotenmeter den Gedanken: Möglich, dass die Produktion «Mario Barth Deckt auf» im Herbst wieder auf ihren ursprünglichen Mittwochs-Slot zurückkehrt - dort besteht seit der Verschiebung der «Stefan Raab Show» bekanntlich wieder vermehrt Programmbedarf. Und tatsächlich erfolgte einige Zeit später die Ankündigung der Rückbesinnung auf den ursprünglichen Sendeplatz in der Mittwochs-Primetime, wo das Format einst startete. Stellte sich die Rückkehr gestern als gute Entscheidung heraus?

Schaut man auf die ausgewiesenen Daten, dann er ergibt sich ein ernüchterndes Bild. Denn dieses Mal kamen nur 0,25 Millionen Jüngere auf, die den Marktanteil nur auf 6,2 Prozent setzten - ein Schlag in die Magengrube, was einem der schlechtesten Ergebnisse einer Erstausstrahlung des Formats entspricht. Barth lag damit erschreckender Weise noch hinter dem BR mit dem Nockherberg. Von den Älteren schalteten durchwachsene 5,0 Prozent beziehungsweise 1,09 Millionen für den Komiker und seine Gäste ein. Danach wurde ab 22.45 Uhr «stern TV» gesendet. Sehen wollten dies letztlich noch geringere 0,12 Millionen Umworbene zu einem haarigen Wert von 5,3 Prozent - diese Sendung steckt seit geraumer Zeit ebenfalls in der Krise. Insgesamt blieben 5,7 Prozent (0,64 Millionen) dran.

Der Krieg im Iran sorgte an diesem Tag für einen überdurchschnittlichen Zulauf bei der Nachrichtensendung des Hauses. Das News-Format «RTL Aktuell» wies am Vorabend sehr gute 17,6 Prozent bei 0,40 Millionen Jüngeren auf - ein hohes Resultat, das sogar über der Primetime lag. Gleiches gilt mit 2,65 Millionen und 14,9 Prozent am Gesamtmarkt.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/169487
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