Primetime-Check

Mittwoch, 11. Februar 2026

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Wer war vorne? Karneval oder Sport? Interessant auch, wie sich der Topmodel-Auftakt schlug.

Das Erste Deutsche Fernsehen trumpfte gestern nicht nur mit den Olympischen Winterspielen in der Daytime auf, sondern auch mit dem «DFB-Pokal» der Herren. Ab 20.45 Uhr war es demzufolge der Bayern-Sieg gegen Leipzig, der Gold holte. Denn die Übertragung holte führende 5,15 Millionen und ganz starke 23,8 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in phantastischer Anzahl vertreten – sehr hohe 27,4 Prozent bei 1,25 Millionen waren zugegen, die auch hier die besten Zahlen ausmachten.

Auf einen schwächlichen Rang zwei bei allen ist schließlich das ZDF mit «Kölle Alaaf - Die Mädchensitzung» gelangt. Insgesamt waren lediglich 2,47 Millionen zu blass durchwachsenen 10,4 Prozent dabei. In der jüngeren Gruppe wies der Sender nur ganz üble 2,6 Prozent durch 0,13 Millionen auf - extrem erschreckende Resultate. Bei den 14-49-jährigen auf die Silber-Position kam ProSieben. Der Sender war mit dem Auftakt von «Germany's Next Topmodel» noch passabel aber deutlich schwächer als gewohnt unterwegs, weil bei der Ausstrahlung 12,9 Zielgruppen-Prozent (0,61 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte das Casting nur 1,07 Millionen zu höchstens noch mittelmäßigen 4,7 Prozent.

Für eigene Verhältnisse noch ok stand indes RTL mit einer Wiederholung da, wo «stern TV Reportage - 30 Jahre Familie Ritter» gezeigt wurde. Die Story ließ die Resonanzen bei mäßig akzeptablen 9,6 Prozent und 0,46 Millionen. Am Gesamtmarkt 1,34 Millionen zu durchwachsenen 5,7 Prozent sahen zu. Mit erstaunlich großem Abstand folgte danach erst Sat.1, wo «Das große Promibacken» überraschend krisengeschüttelt in eine neue Staffel startete. Verfolgen wollten das bloß 0,24 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei ernüchternden 5,4 Prozent beließen. Inklusive der Älteren ließen sich 1,03 Millionen bei mittelprächtigen 4,8 Prozent ansprechen.

Die Privatsender der zweiten Generation versammelten sich am Ende. Bei Kabel Eins performte «Wonder Woman 1984» noch vertretbar. Immerhin 4,3 Prozent (0,18 Millionen) standen auf dem Tableau. Insgesamt nur 0,63 Millionen zu verhaltenen 3,1 Prozent wurden gemessen. Im Hause VOX gewann eine neue Folge «CSI: Vegas» keinen Blumentopf, der Anteil verblieb bei unterdurchschnittlich tristen 4,0 Prozent durch 0,19 Millionen in der Zielgruppe. Auch übergeordnet waren lediglich schwache 0,58 Millionen (2.4 Prozent) zugegen. Am allerschlechtesten schnitt RTLZWEI mit der Rankingshow «Krass und crazy» ab, denn sie brachte nur verheerende 2,8 Zielgruppen-Prozent zu 0,13 Millionen und 0,37 Millionen zu 1,6 Prozent gesamt.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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