Primetime-Check

Mittwoch, 4. Februar 2026

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Der RTL-Dschungel stürzte alle anderen Privatsender wieder mal tief in die Krise. Am schlimmsten erwischte es RTLZWEI, das wohl am liebsten im Boden versinken würde.

Zuerst zur Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es RTL mit «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!», das die höchste Reichweite holte. Denn die Mittwochs--Ausgabe holte 4,32 Millionen und führende 18,5 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in bärenstarker Anzahl vertreten – 33,3 Prozent bei 1,59 Millionen wurden gemessen. Das bedeutete folglich den Sieg in beiden Gruppen.

Auf Rang zwei noch vor Fußball konnte die ARD-Serie «Tage, die es nicht gab» ins Ziel kommen. Sie wies insgesamt vorzeigbare 3,99 Millionen auf, welche zu erfreulichen 16,2 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man hingegen nur mittelprächtig unterwegs, weil 0,29 Millionen 6,0 Prozent brachten. Die zweite Folge der neuen Staffel hielt im Verlauf noch 15,0 sprich 5,0 Prozent. Überraschend noch dahinter lag das «DFB-Pokal»-Viertelfinale Holstein Kiel - VfB Stuttgart. Es mobilisierte mit Halbzeit eins zunächst 3,46 Millionen zu soliden, aber unterlegenen 14,1 Prozent. Hälfte zwei verbesserte sich später auf 18,9 Prozent (3,88 Millionen). Von den Jüngeren fieberten klar überdurchschnittliche 15,6 Prozent (H1) wie 18,4 Prozent (H2) mit. Zahlen, die aus 0,79 und 0,80 Millionen erfolgten und den Silberrang holten bei den Jüngeren.

Das Verfolgerfeld tat sich dagegen ganz ganz schwer - schon mit riesigem Abstand folgte Sat.1, wo die Drama-Wiederholung «Ein ganzes halbes Jahr»  in Anbetracht 5,4 Prozent durch 0,26 Millionen im Vergleich noch am besten davonkam, allerdings dennoch keine befriedigenden Zahlen vorwies. Insgesamt 1,16 Millionen zu wenigstens mäßigen 5,0 Prozent sahen zu. Im Hause ProSieben gewann «Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers» keinen Blumentopf. Das Werk verlief vor enttäuschenden 5,0 Prozent (0,23 Millionen) aus der Zielgruppe. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Geschichte nur 0,70 Millionen zu schmalen 3,2 Prozent.

Bezüglich der Zielgruppe hielt sich VOX noch eine Ecke dahinter auf. Nur 0,59 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren bei «CSI: Vegas» dabei und beförderten einen äußerst mageren Anteil von 2,4 Prozent zum Sender. Kaum erbaulicher die Lage bei den Jüngeren, die zu ganz schwachen 3,1 Prozent (0,15 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Die anschließende Folge fiel bei gleicher Zielgruppen-Reichweite sogar weiter auf 2,9 Prozent. Bei Kabel Eins ließen sich lediglich sehr dünne 2,4 Prozent (0,11 Millionen) der Jungen aufbringen für den alten Blockbuster «Krieg der Welten». Inklusive der Älteren ließen sich nur 0,38 Millionen bei dezimierten 1,7 Prozent ansprechen. RTLZWEI tauchte mit Abstand an letzter Stelle auf. Einer Ausstrahlung des Trash-Formats «CoupleChallenge» gelang bloß wahrlich blamable 0,8 Prozent durch 0,04 Millionen Werberelevante. Insgesamt nur 0,13 Millionen zu desaströsen 0,5 Prozent wurden gemessen. Die zweite Folge des Abends sank weiter auf 0,5 Prozent bei den Jüngeren - das sind brutal harte Zahlen für RTLZWEI, die selbst einen Spartensender schwach dastehen ließen.

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