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Alternativer Dschungelwahn: «John Rambo» sorgt für tolle Sehbeteiligung

von   |  2 Kommentare

ProSieben bekämpfte am Sonntagabend Dschungelfieber mit Dschungelfieber – und ballerte sich dank «John Rambo» beim Gesamtpublikum trotz RTL-Dschungelcamp im Nacken zu tollen Zahlen.

Hinter den Kulissen

  • Regie: Sylvester Stallone
  • Drehbuch: Sylvester Stallone, Art Monterastelli
  • Produktion: Kevin King, Avi Lerner, John Thompson
  • Musik: Brian Tyler
  • Kamera: Glen MacPherson
  • Schnitt: Sean Albertson
Was hilft gegen den Irrsinn aus dem australischen Dschungel? Na, logo: Zügellose Gewalt im Dschungel Burmas! ProSieben hat sich diese bislang eher unbekannte Medienformel zu Nutzen gemacht und am Sonntagabend gegen «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»  einen Rerun von «John Rambo»  programmiert. Und das mit Erfolg: Ab 22.30 Uhr fuhr der Münchener Privatsender eine Reichweite von 1,23 Millionen gewaltresistenten Filmfans ein. Dies glich tollen 6,4 Prozent Marktanteil – zweifelsohne kein schlechter Wert gegen den RTL-Dschungel.

Bei den Umworbenen ging die Rechnung nicht ganz so wirksam auf, mit 0,62 Millionen 14- bis 49-Jährigen kamen aber immerhin mäßige 8,8 Prozent zustande, womit «John Rambo» mehr Zugkraft hatte als sein Vorprogramm. «Non-Stop»  brachte es ab 20.15 Uhr nämlich auf 0,93 Millionen Werberelevante sowie 8,2 Prozent Marktanteil.

Liam Neeson knobelte und prügelte sich insgesamt zu 1,75 Millionen Fernsehenden, womit ProSieben zur besten Sendezeit auf gute 5,2 Prozent Marktanteil kam. Davor fuhr «Galileo»  akzeptable 4,7 Prozent bei allen und 9,7 Prozent in der Zielgruppe ein. Ab 18.05 Uhr scheiterte «Galileo 360°»  unterdessen bei seinem zweiten Versuch, auf dem Vollprogramm zu überzeugen – nur 3,3 und 6,1 Prozent Marktanteil kamen zusammen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/98686
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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
tommy.sträubchen
29.01.2018 12:15 Uhr 1
Die armen Leute schauen die stark gekürzte 16er Fassung von John Rambo an... Selbst die 18er ist noch deutlich entschärft...ungenießbar.Ich würde mir wünschen das die Labels verpflichtet werden darauf hinzuweisen, das ein Film aufgrund der deutschen FSK Regelungen zensiert ist selbst in der 18er Variante ...und davon noch mehr gekürztere Fassungen zu erstellen sollte eh untersagt werden.
Kingsdale
29.01.2018 15:18 Uhr 2
Stimmt Tommy voll zu. Ich gehe sogar noch weiter: Man sollte vor 20.15 und 22.15 Ausstrahlungen einen Hinweis einblenden, das man jetzt einen gekürzten Film sehen wird. Es grenzt schon an Frechheit das, speziell Pro7 den Zuschauer um 20.15 immer 16ner Filme vorsetzt die zerstückelt sind und es selbst um 22.15 nicht auf die Reihe bekommt dort mal einen 16ner Film ungekürzt zu senden. Einzig TV Movie weisst manchmal drauf hin, aber unwissende Zuschauer werden regelmäßig verarscht.

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