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Die 88. Academy Awards: Die Gewinner

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Die Oscars 2016 waren eine historische Nacht: Mit «Mad Max: Fury Road» sahnte untypischerweise ein Actionfilm ab, zudem wurde in der Hauptkategorie Geschichte geschrieben.

In Los Angeles war es wieder so weit: Hollywood hat sich selber gefeiert und die Academy Awards, den berühmtesten Filmpreis der Welt, verliehen. Die meisten Trophäen bei den 88. Oscars nahm das Actionspektakel «Mad Max: Fury Road» (Szenenbild rechts) mit nach Hause. Unter anderem wurde George Millers vierter «Mad Max»-Film mit dem Preis für den besten Schnitt, die besten Kostüme und die beste Ausstattung prämiert. Auch das Survival-Thrillerdrama «The Revenant – Der Rückkehrer» erhielt mehrere Preise: Superstar Leonardo DiCaprio gewann für den Film seinen ersten Oscar, zudem wurde der Kassenschlager unter anderem für die beste Regie gewürdigt.

Die von Chris Rock moderierte, mit Seitenhieben auf die mangelnde Diversität bei den Oscars gespickte Show, schloss allerdings mit einem filmhistorischen Moment ab: Seit den 1953 abgehaltenen Academy Awards gewann kein Film mehr die Hauptkategorie, der nicht obendrein in mindestens zwei weiteren Sparten erfolgreich aus dem Rennen hervorgekommen ist. Damals holte sich «Die größte Schau der Welt» nur die Trophäen für den besten Film und das beste Original-Skript. Dieses Jahr wiederholte «Spotlight» dieses Kunststück. Das Journalismusdrama erhielt neben dem Hauptpreis ebenfalls nur den Oscar für das beste Original-Drehbuch. Darüber hinaus gewann der legendäre Komponist Ennio Morricone für Quentin Tarantinos Western-Kammerspiel «The Hateful Eight» seinen ersten regulären Oscar. Der Italiener hat bereits einen Ehren-Oscar erhalten.

Nachfolgend finden Sie alle Nominierten und Gewinner bei den Oscars 2016:
Bester Film
- «The Big Short»
- «Bridge of Spies: Der Unterhändler»
- «Brooklyn - Eine Liebe zwischen zwei Welten»
- «Mad Max: Fury Road»
- «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- «The Revenant»
- «Raum»
- «Spotlight» (Szenenbild links)

Beste Regie


- Adam McKay für «The Big Short»
- George Miller für «Mad Max: Fury Road»
- Alejandro G. Inarritu für «The Revenant»
- Lenny Abrahamson für «Raum»
- Tom McCarthy für «Spotlight»

Bester Hauptdarsteller


- Bryan Cranston für «Trumbo»
- Matt Damon für «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- Leonardo DiCaprio für «The Revenant»
- Michael Fassbender für «Steve Jobs»
- Eddie Redmayne für «The Danish Girl»

Bester Nebendarsteller


- Christian Bale für «The Big Short»
- Tom Hardy für «The Revenant»
- Mark Ruffalo für «Spotlight»
- Mark Rylance für «Bridge of Spies: Der Unterhändler»
- Sylvester Stallone für «Creed - Rocky's Legacy»

Beste Hauptdarstellerin


- Cate Blanchett für «Carol»
- Brie Larson für «Raum»
- Jennifer Lawrence für «Joy: Alles außer gewöhnlich»
- Charlotte Rampling für «45 Years»
- Saoirse Ronan für «Brooklyn - Eine Liebe zwischen zwei Welten»

Beste Nebendarstellerin


- Jennifer Jason Leigh für «The Hateful Eight»
- Rooney Mara für «Carol»
- Rachel McAdams für «Spotlight»
- Alicia Vikander für «The Danish Girl»
- Kate Winslet für «Steve Jobs»

Bester Animationsfilm


- «Anomalisa»
- «Der Junge und die Welt»
- «Alles steht Kopf»
- «Shaun das Schaf - Der Film»
- «Erinnerungen an Marnie»

Beste Kamera


- Ed Lachman für «Carol»
- Robert Richardson für «The Hateful Eight»
- John Seale für «Mad Max: Fury Road»
- Emmanuel Lubezki für «The Revenant»
- Roger Deakins für «Sicario»

Beste Kostüme


- Sandy Powell für «Carol»
- Sandy Powell für «Cinderella»
- Paco Delgado für «The Danish Girl»
- Jenny Beavan für «Max Max: Fury Road»
- Jacqueline West für «The Revenant»

Bester Dokumentarfilm


- «Amy»
- «Cartel Land»
- «The Look of Silence»
- «What Happened, Miss Simone?»
- «Winter on Fire: Ukraine's Fight for Freedom»

Bester Kurz-Dokumentarfilm


- «Body Team 12»
- «War Withhin the Lines»
- «Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah»
- «A Girl in the River: The Price of Forgiveness»
- «Last Day of Freedom»

Bester fremdsprachiger Film


- «Embrace of the Serpent» (Kolumbien)
- «Mustang» (Frankreich)
- «Son of Saul» (Ungarn)
- «Theeb» (Jordanien)
- «A War» (Dänemark)

Bestes Make-Up und Hairstyling


- Lesley Vanderwalt, Elka Wardega und Damian Martin für «Mad Max: Fury Road»
- Love Larson und Eva von Bahr für «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand»
- Sian Grigg, Duncan Jarman und Robert Pandini für «The Revenant»

Beste Originalmusik


- Thomas Newman für «Bridge of Spies: Der Unterhändler»
- Carter Burwell für «Carol»
- Ennio Morricone für «The Hateful Eight»
- Johann Johannsson für «Sicario»
- John Williams für «Star Wars: Das Erwachen der Macht»

Bester Original-Song


- „Earned It“ für «Fifty Shades of Grey»
- „Manta Ray“ für «Racing Extinction»
- „Simple Song #3“ für «Ewige Jugend»
- „Til It Happens to You“ für «The Hunting Ground»
- „Writing's On the Wall“ für «Spectre»

Beste Ausstattung


- Adam Stockhausen, Rena DeAngelo und Bernhard Henrich für «Bridge of Spies: Der Unterhändler»
- Eve Stewart, Michael Standish für «The Danish Girl»
- Colin Gibson und Lisa Thompson für «Max Max: Fury Road»
- Arthur Max, Celia Bobak für «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- Jack Fisk und Hamish Purdy für «The Revenant»

Bester Kurz-Animationsfilm


- «Bear Story»
- «Prologue»
- «Sanjay's Super Team»
- «We Can't Live without Cosmos»
- «World of Tomorrow»

Bester Kurzfilm


- «Ave Maria»
- «Day One»
- «Alles wird gut»
- «Shok»
- «Stutterer»

Bester Tonschnitt


- Mark Mangini und David White für «Mad Mad: Fury Road»
- Oliver Tarney für «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- Martin Hernandez und Lon Bender für «The Revenant»
- Alan Robert Murray für «Sicario»
- Matthew Wood und David Acord für «Star Wars: Das Erwachen der Macht»

Bester Ton


- Andy Nelson, Gary Rydstrom und Drew Kunin für «Bridge of Spies: Der Unterhändler»
- Chris Jenkins, Gregg Rudloff und Ben Osmo für «Mad Max: Fury Road»
- Paul Massey, Mark Taylor und Marc Ruth für «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- Jon Taylor, Frank A. Montano, Randy Thom und Chris Duesterdiek für «The Revenant»
- Andy Nelson, Christopher Scarabosio und Stuart Wilson für «Star Wars: Das Erwachen der Macht»

Beste Effekte


- Andrew Whitehurst, Paul Norris, Mark Ardington und Sara Bennett für «Ex_Machina»
- Andrew Jackson, Tom Wood, Dan Oliver und Andy Williams für «Max Max: Fury Road»
- Richard Stammers, Anders Langlands, Chris Lawrence und Steve Warner für «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- Rich McBride, Matthew Shumway, Jason Smith und Cameron Waldbauer für «The Revenant»
- Roger Guyett, Patrick Tubach, Neal Scanlan und Chris Corbould für «Star Wars: Das Erwachen der Macht»

Bestes adaptiertes Drehbuch


- Charles Randolph und Adam McKay für «The Big Short»
- Nick Hornby für «Brooklyn - Eine Liebe zwischen zwei Welten»
- Phyllis Nagy für «Carol»
- Drew Goddard für «Der Marsianer - Rettet Mark Watney»
- Emma Donoghue für «Raum»

Bestes Original-Drehbuch


- Matt Charman, Ethan Coen und Joel Coen für «Bridge of Spies: Der Unterhändler»
- Alex Garland für «Ex_Machina»
- Peter Docter, Meg LeFaure, Josh Cooley, Ronnie del Carmen für «Alles steht Kopf»
- Josh Singer und Tom McCarthy für «Spotlight»
- Alan Wenkus für «Straight Outta Compton»

Bester Schnitt


- Hank Corwin für «The Big Short»
- Margaret Sixel für «Max Mad: Fury Road»
- Stephen Mirrione für «The Revenant»
- Tom McArdle für «Spotlight»
- Maryann Brandon und Mary Jo Markey für «Star Wars: Das Erwachen der Macht»

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