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Gegen «The Voice»: Gottschalk und Jauch schwach wie nie

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Die neueste Ausgabe von «Die 2» verzeichnete gegen die übermächtige Casting-Alternative von Sat.1 die mit weitem Abstand schlechtesten Werte ihrer Geschichte. «The Voice» selbst legte wieder zu.

«Die 2»-Quoten am Freitag

  • 30.10.14: 3,81 Mio. (13,9% / 14,1%)
  • 28.11.14: 3,89 Mio. (15,1% / 14,7%)
  • 09.01.15: 4,67 Mio. (16,7% / 18,2%)
  • 06.02.15: 3,94 Mio. (14,4% / 14,2%)
Nach achteinhalb Monaten kehrte am Freitagabend «Die 2 - Gottschalk & Jauch gegen alle»  mit einer neuen Folge zurück. Angesichts dieser langen Pause hatte man sich gewiss ein etwas höheres Interesse als zuletzt erhofft, als zumeist nur noch knapp vier Millionen Menschen eingeschaltet hatten (siehe Infobox). Die Realität sah jedoch gänzlich anders aus: Mit gerade einmal noch 3,13 Millionen und 11,9 Prozent wurden schon beim Gesamtpublikum die mit weitem Abstand schwächsten Werte sämtlicher zehn bisher gezeigten Ausgaben verbucht. Fast schon dramatisch fiel jedoch das Abschneiden in der besonders wichtigen werberelevanten Zielgruppe aus, wo sogar erstmals überhaupt unterdurchschnittliche 12,7 Prozent bei 1,19 Millionen hinzunehmen waren. Der bis dato schwächste Marktanteil von 13,8 Prozent wurde noch am Montagabend gemessen, wo die Sendung bis April 2014 zu sehen war.

Sogar im direkten Vergleich mit der zuvor sechs Wochen lang am Freitagabend gezeigten Tanzshow «Stepping Out»  ließen sich die Werte nur unwesentlich besser an. Das gemeinhin als «Let's Dance»-Kopie verschriene Format kam in der Regel auf knapp drei Millionen Fernsehende und gut zehn Prozent in beiden wichtigen Zuschauergruppen. Die Finalshow war vor Wochenfrist sogar noch auf eine minimal höhere Sehbeteiligung von 3,23 Millionen gekommen - floppte allerdings mit nur 9,7 Prozent der Zielgruppe böse.

Eine sehr gute Figur machte hingegen einmal mehr «The Voice of Germany»  in Sat.1, das sogar beim Gesamtpublikum vor Gottschalk und Jauch lag. Mit durchschnittlich 3,73 Millionen Zuschauern gingen bemerkenswert starke 12,4 Prozent Marktanteil einher, womit sich die vierte Folge zwischen der dritten und vierten platzierte. Während vor Wochenfrist noch etwas bessere 13,0 Prozent bei 3,90 Millionen erzielt worden waren, fiel man am Donnerstag auf 11,7 Prozent bei 3,57 Millionen zurück. In der Zielgruppe hingegen war der Quotentrend angesichts von 2,08 Millionen und 20,2 Prozent erneut rückläufig, nachdem bereits Ausgabe drei mit 2,25 Millionen und 21,1 Prozent neue Staffel-Minusrekorde auf äußerst hohem Niveau hinzunehmen hatte.

Sehr respektabel präsentierte sich im Anschluss auch abermals die Sketch-Comedy «Knallerfrauen» , die mit einer neuen Folge ab 22:30 Uhr immerhin 2,28 Millionen Menschen und somit 9,0 Prozent aller Fernsehenden bei der Stange hielt. In der Zielgruppe wurden sogar 15,3 Prozent bei 1,46 Millionen verbucht, was insbesondere dahingehend äußerst bemerkenswert ist, dass man in direkter Konkurrenz zur ZDF-«heute-show»  in den Quoten-Ring stieg. Einen Rerun sahen nach 23 Uhr immerhin noch 1,54 Millionen Menschen, also 7,1 Prozent aller bzw. 12,6 Prozent der jüngeren Konsumenten.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/81574
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