Quotencheck

«House of Cards»

von

Die dritte Staffel der Netflix-Erfolgsserie war größtenteils kein Publikumsmagnet für den Spartenkanal ProSieben Maxx.

Die erste Staffel des Netflix-Megaerfolgs «House of Cards» lief im Free-TV noch bei Sat.1. Dort war man mit den Einschaltquoten aber so unzufrieden (zwischen 4,2 und 8,3 Prozent in der Zielgruppe am späten Sonntagabend), dass man die Serie an ProSieben Maxx weiterreichte. Der Privatsender jagte die frischen Folgen der zweiten Staffel als Binge-Event an nur zwei Abenden über die Bildschirme. Für die dritte Runde entschied man sich in München dafür, die Free-TV-Premieren auf immerhin vier Abende aufzuteilen – zu sehen war Frank Underwood vom 21. bis 24. September jeweils um kurz nach 22 Uhr.

Zum Auftakt langte es zu allenfalls mittelprächtigen Werten. Die erste Episode fiel mit 0,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe sogar unter den Senderschnitt, der sich in der TV-Saison 2014/15 auf 1,1 Prozent bezifferte. Exakt dieses Ergebnis wurde knapp 50 Minuten später gemessen; 1,2 und 1,0 Prozent waren zum Abschluss des ersten Abends drin gewesen. Anfangs belief sich die Gesamt-Reichweite noch auf 80.000, doch es ging Stück für Stück bergab – über 70.000 und 40.000 Zuseher ab drei Jahren bis hin zu nur noch 20.000 Nachteulen, die «House of Cards» auch um 1.20 Uhr weiterverfolgen wollten. Die dazugehörigen Marktanteile betrugen zwischen mageren 0,4 und 0,6 Prozent.

Am Dienstag startete man mit 90.000 Zuschauern, fiel danach aber auf absolute Zuschauerzahlen in Höhe von 30.000 und 20.000. 0,4 und zweimal 0,2 Prozent hatte das am Gesamtmarkt zur Folge. Bei den wichtigen Umworbenen verharrte die Serie bei unterdurchschnittlichen Marktanteilen. Wurden um 22.10 Uhr 0,8 Prozent ausgewiesen, waren es mit den nächsten beiden Episoden nur noch jeweils enttäuschende 0,5 Prozent. 60.000 Jüngere verweilten zunächst vor den Mattscheiben, 20.000 sowie 10.000 blieben auch für die beiden darauffolgenden Premieren wach.

Der Mittwoch entpuppte sich überraschenderweise als Erfolgstag für «House of Cards». 140.000 Menschen ab drei Jahren und somit so viele wie nie während dieses Durchlaufs schalteten um 22.05 Uhr ein. 90.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Die Marktanteile beliefen sich auf 0,6 Prozent bei allen respektive 1,1 Prozent beim jüngeren Publikum. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit sanken zwar die Gesamtreichweiten auf 90.000 und 70.000, die Marktanteile stiegen dafür an. 0,7 und 0,9 Prozent kamen bei allen Fernsehenden zustande, tolle 1,5 und 1,8 Prozent bei den Werberelevanten.

An diese Zahlen konnten die drei ausstehenden Folgen vom Donnerstag nicht anknüpfen. 50.000 Menschen sahen sich Folge elf an, 40.000 und 30.000 die letzten beiden Folgen der Runde. Der dazugehörige Marktanteil verbesserte sich im Laufe des Abends von 0,3 über 0,4 auf 0,5 Prozent. Sehr blass blieben auch die Ergebnisse bei den Umworbenen. Mehr als 30.000 beziehungsweise 20.000 der 14- bis 49-Jährigen waren nicht mehr zugegen. 0,5, 0,6 sowie 0,9 Prozent resultierten daraus.

Im Mittel lag die dritte Staffel von «House of Cards» also nicht im Soll. 60.000 Zuschauer ab drei Jahren führten zu 0,5 Prozent Marktanteil. Mindestens 0,6 Prozent hätten aber erreicht werden müssen. Die Jüngeren konnten ebenfalls nicht in ausreichender Masse vor der Flimmerkiste mobilisiert werden: 40.000 14- bis 49-Jährige bedeuteten 0,9 Prozent. Damit bewegte man sich 0,2 Prozentpunkte unter dem Schnitt.

Kurz-URL: qmde.de/81040
Finde ich...
super
schade
24 %
76 %
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger Artikel«Promi Big Brother»-Gewinner soll «Big Brother» helfennächster ArtikelThema Flüchtlinge: Junge ARD-Radios schließen sich zusammen

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Werbung

Surftipps

Eric Heatherly veröffentlicht neue Single Somethin' Stupid
Eric Heatherly und Lindsey Stacey nehmen anlässlich ihrer Hochzeit das Sinatra-Duett auf. Lange Zeit war es Still um Eric Heatherly, der durch sein... » mehr

Werbung