Quotencheck

«Profiling Paris»

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Wie erfolgreich schlug sich die französische Krimi-Serie bei Sat.1?

Quotenverlauf «Profiling Paris»

  • Staffel 1: 1,43 Mio. (10,8%) / 0,58 Mio. (11,0%)
  • Staffel 2: 1,39 Mio. (10,1%) / 0,56 Mio. (10,0%)
Zeitraum: 12.02.-11.06.2015 / jeweils donnerstags, 23.15 Uhr in Sat.1
Die französische Krimiserie «Profiling Paris» hat es in ihrem Heimatland auf fünf Staffeln gebracht, eine sechste wird im Herbst anlaufen. Hierzulande hat sich der Privatsender Sat.1 die Rechte an dem Format gesichert. Seit Februar dieses Jahres werden die Free-TV-Premieren jeweils donnerstags um 23.15 Uhr gezeigt – bislang durchaus mit Erfolg. Lediglich zwei der insgesamt sechs Episoden des ersten Durchlaufs verfehlten die Zweistelligkeit bei den werberelevanten 14- bis 49-Jährigen; unterm Strich brachte es dieser auf solide elf Prozent (siehe auch Infobox).

Staffel zwei, die zwölf Folgen umfasst, wurde direkt im Anschluss an die erste Runde gestartet. Zum Auftakt am 26. März lief es jedoch aus Quotensicht enttäuschend: Mehr als 7,5 Prozent der Umworbenen waren nicht dabei, die dazugehörige Zuschauerzahl belief sich auf 0,46 Millionen. Das waren neue Tiefstwerte. Binnen Wochenfrist gingen somit 0,10 Millionen Jüngere sowie drei Prozentpunkte verloren. Auch die Folgen zwei und drei holten angesichts von 9,5 sowie 7,9 Prozent maue Zielgruppen-Quoten. Zum Vergleich: 9,6 Prozent betrug der Senderschnitt von Sat.1 bei den Werberelevanten in der TV-Saison 2014/15.

Die Gesamtreichweite bewegte sich in den ersten drei Wochen der zweiten Staffel zwischen 1,20 und 1,57 Millionen, die damit verbundenen Marktanteile schwankten zwischen 8,5 und 9,2 Prozent. Wenigstens beim Gesamtpublikum ab drei Jahren lag die Serie von Beginn an also im Soll, denn hier bezifferte sich der Senderschnitt in der abgelaufenen Saison auf 8,1 Prozent. Am 16. April knackte «Profiling Paris» die Zehn-Prozent-Marke bei allen Fernsehenden: Starke 11,5 Prozent wurden bei einer Sehbeteiligung von 1,50 Millionen erreicht. Auch in der wichtigen Zielgruppe ging es hoch auf 0,59 Millionen Zuseher und ordentliche 11,3 Prozent Marktanteil. Das war im Vergleich zur Vorwoche ein Anstieg um 3,4 Prozentpunkte. Ebenfalls 11,3 Prozent wurden in der Folgewoche verbucht.

Die Folge vom 30. April stellte einen neuen Bestwert hinsichtlich der Gesamtreichweite auf: 1,75 Millionen waren im Schnitt ab 23.15 Uhr dabei – so viele wie noch nie. Der bisherige Rekord belief sich auf 1,64 Millionen. Bei den werberelevanten 14- bis 49-jährigen stieg die Zuschauerzahl um 0,10 Millionen auf 0,70 Millionen an, der dazugehörige Marktanteil verbesserte sich leicht auf 11,4 Prozent. Den Staffel-Höhepunkt bei den Jüngeren verzeichnete man eine Woche später, als 12,2 Prozent der Werberelevanten zusahen. 1,52 Millionen sowie 12,0 Prozent waren insgesamt zugegen.

Zweistellig blieben die Marktanteile in der Zielgruppe von «Profiling Paris» in den kommenden beiden Wochen. Kurz vor Ende der Staffel war dann plötzlich die Luft raus. Nur 8,7 sowie 8,1 Prozent waren mit der dritt- beziehungsweise zweitletzten Folge drin. Versöhnliche 10,9 Prozent holte schließlich das Staffelfinale vom 11. Juni. Es hatte insgesamt 1,28 Millionen Zuschauer vorzuweisen.

Fazit: Durchgang zwei hielt sich summa summarum durchaus wacker, denn es mussten nur leichte Verluste verkraftet werden. So fiel die durchschnittliche Sehbeteiligung beim Gesamtpublikum von 1,43 Millionen auf 1,39 Millionen. Der damit verbundene Marktanteil betrug im Mittel nicht mehr 10,8, sondern 10,1 Prozent, womit immer noch ein Ergebnis über dem Senderschnitt erzielt wurde. Lediglich 0,02 Millionen 14- bis 49-Jährige gingen abhanden, was einen Mittelwert von 0,56 Millionen bedeutet. Statt runden elf Prozent standen nun exakt zehn Prozent zu Buche. Das war für Sat.1 Grund genug, Staffel drei von «Profiling Paris» ebenfalls über die Bildschirme flimmern zu lassen.

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