Zu den regelmäßigsten Formaten des Ersten gehört das wöchentliche Wirtschaftsmagazin.
Seit Jahren ist das Wirtschaftsmagazin
«Plusminus» im Ersten zu sehen. Das Format startete erst am Mittwoch, den 14. Januar, ins neue Jahr. 2,22 Millionen Menschen sahen den Auftakt, der auf unterdurchschnittliche 10,1 Prozent kam. Bei den jungen Menschen lief es mit 0,20 Millionen und viereinhalb Prozent auch nicht gut.
Die zweite Ausgabe des Jahres lief dank Live-Sport erst am 4. Februar und verzeichnete 2,47 Millionen Fernsehzuschauer, erzielte allerdings nur 10,9 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,23 Millionen angelockt. Die beiden übrigen Ausgaben im Februar liefen mit 2,17 und 1,89 Millionen Menschen nicht wirklich erfolgreicher, bei den jungen Menschen wurden mit 0,16 sowie 0,21 Millionen nur kleine Reichweiten erzielt.

«Plusminus» ist zwar seriöser als so mancher YouTube-Podcast, doch zum Teil auch langweiliger. Außerdem ist die Sendezeit für viele Menschen ein Problem: Die am Mittwochabend um 21.45 Uhr ausgestrahlte Sendung läuft gegen das sehr erfolgreiche «heute journal» und eigentlich kann man nur als öffentlich-rechtlicher Zuschauer wirklich zu dieser Zeit umschalten. Das zeigte sich vor allem ab April: Nur eine von fünf Ausgaben erreichte mehr als zwei Millionen Zuschauer. Am 29. April wurden 2,03 Millionen gemessen, der Marktanteil lag bei 10,6 Prozent. Mit 0,24 Millionen jungen Menschen wurden 6,3 Prozent generiert. Mitte Mai wurde das Ergebnis mit 2,19 Millionen und elf Prozent beim Gesamtpublikum sowie 6,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen bestätigt.
Der Sommer lief für das Magazin zum Teil erfolgreich, denn man profitierte von der geringen Fernsehnutzung der jungen Zuschauer. Die Episode vom 8. Juli zog zwar nur 1,89 Millionen Menschen an, der Marktanteil lag auch nur bei 10,2 Prozent. Aber immerhin wurden 0,20 Millionen junge Menschen ermittelt, sodass man auf 6,7 Prozent kam. Mit der nächsten Sendung, die erst zwei Wochen später ausgestrahlt wurde, fuhr Das Erste sogar 7,2 Prozent ein. Die Gesamtreichweite von 2,23 Millionen reichte aus, um starke 13,1 Prozent Marktanteil zu erzielen.

Ende August und Anfang September hatte das Magazin allerdings wieder eine Tiefphase: Die drei Ausgaben erreichten nur 1,56, 1,68 und 1,57 Millionen Zuschauer, die Programme verzeichneten 8,4, 9,0 und 8,5 Prozent. Doch auch hier gab es ein gutes Zeichen: Die erste Folge hatte 0,24 Millionen junge Zuschauer und somit auch gute acht Prozent Marktanteil. Die beiden übrigen Ausgaben verbuchten mit 5,4 und 4,2 Prozent allerdings nur enttäuschende Zahlen.

Am 14. Oktober 2026 erreichte «Plusminus» 3,05 Millionen Fernsehzuschauer, weil der Spielfilm im Vorfeld über fünf Millionen Menschen holte. Es wurden starke 17,5 Prozent Marktanteil eingefahren. Doch die jüngeren Menschen ließen sich von diesem Ergebnis nicht beeindrucken und waren nur mit 0,26 Millionen vertreten. Das sorgte zwar für 8,6 Prozent, aber die Reichweite lag nicht wesentlich höher als bei früheren Ausgaben. Im Durchschnitt kam das Magazin auf 1,93 Millionen Zuschauer und unterdurchschnittliche 10,0 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,19 Millionen ermittelt, sodass auch bei den 14- bis 49-Jährigen unterdurchschnittliche 5,3 Prozent verbucht wurden.
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