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«DSDS»: Das soll sich 2012 ändern

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Dieter Bohlen hat am Samstag einige Änderungen für die neue Staffel verraten. Und via Interview äußerste sich auch Marco Schreyl zu seiner Zukunft.

Dieter Bohlen ist der unumschränkte Herrscher bei «Deutschland sucht den Superstar» , dies wurde kurz vor dem Finale der achten Staffel noch einmal deutlich. So gab er vor der letzten Sendung in der "Bild"-Zeitung bekannt, dass die Jury in der kommenden Staffel wieder ausgetauscht wird – mit Ausnahme von ihm selbst natürlich. Seine Kollegen Patrick Nuo und Fernanda Brandao wurden davon überrascht. In der Finalsendung verriet Bohlen dann zudem, was sich im kommenden Jahr unter anderem ändern soll.

So wird die Altersbeschränkung bei den Kandidaten gelockert. Der Chef-Juror gab in der Show keine genauen Zahlen an, erklärte aber, dass er ein Auge zudrücken werde, wenn sich Sängerinnen und Sänger bewerben "die 39 sind und musikalisch was drauf haben". Bisher gab es eine strikte Altersbegrenzung bei 30 Jahren. In den Castings wurde diese nicht immer eingehalten, in die Mottoshows kamen aber nur die jungen Kandidaten. Nun haben auch ältere Teilnehmer die Chance auf den Einzug in die Live-Shows.

Eine weitere Neuerung ist das Preisgeld für den Gewinner der nächsten Staffel. Der kommende "Superstar" wird nicht nur einen Plattenvertrag erhalten, sondern auch noch 500.000 Euro. Ein weiterer Anreiz also für Gesangstalente, um sich zu bewerben. «Deutschland sucht den Superstar» orientiert sich damit an der Castingshow «Das Supertalent» , wo der Sieger immerhin 100.000 Euro bekommt.

Und während sich Dieter Bohlen in der Finalsendung als Chef der Show präsentieren konnte und mit dem "Bild"-Interview im Vorfeld seinen Jury-Kollegen vor den Kopf gestoßen hat, äußerte sich am Wochenende auch ein anderes «DSDS»-Gesicht zu seiner Zukunft. So gab Marco Schreyl in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" an, die Castingshow "sicher keine Ewigkeit" mehr moderieren zu wollen.

Solange es allen und ihm Spaß macht, würde er aber gerne bleiben. Konkreter wurde Schreyl in diesem Punkt nicht. Der Moderator hat aber schon genaue Vorstellungen davon, wie sein Job nach der Castingshow aussehen soll: "Ich würde gerne etwas mit journalistischem Tiefgang machen, etwas ruhiger, vielleicht auch wieder mit einem Sitzplatz für mich. Ein Talk, vielleicht wieder Sport oder sogar eine Nachrichtensendung - auch bei den Öffentlich-Rechtlichen." Auf die Frage, ob Michelle Hunziker bereits als seine Nachfolgerin feststehe, sagte Schreyl lediglich, dass RTL die Personalentscheidungen "zum richtigen Zeitpunkt treffen" werde und dass sich bis jetzt "nie jemand während der laufenden Sendung" dazu geäußert habe – eben bis Dieter Bohlen am vergangenen Samstag in der "Bild"-Zeitung gegen seine Jury-Kollegen polterte.

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