Primetime-Check

Montag, 6. November 2006

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Gratulation, Günther Jauch! Das Quiz «Wer wird Millionär» holte erneut ganz starke Werte – mit 25,4 Prozent Marktanteil sah mehr als jeder Vierte am Montag Abend zu, wie der Quizmaster Fragen stellte. Insgesamt kam die Sendung auf eine durchschnittliche Reichweite von 8,72 Millionen Zuschauern. Auch in der Zielgruppe lief alles einwandfrei: 2,77 Millionen 14- bis 49-Jährige waren dabei, was einem Marktanteil von 20,3 Prozent entspricht.

Sehr gut schlug sich auch der ZDF-Montagsfilm «Das Geheimnis im Moor», welcher 6,76 Millionen Menschen erreichte. Mit 19,9 Prozent Marktanteil schrammte das Format nur knapp an der 20-Prozent-Marke vorbei. Selbst in der Zielgruppe, in der sich das ZDF in der Regel schwerer tut, wurden gute Werte erzielt: So waren 14,2 Prozent zwischen 20.15 und 21.45 Uhr beim ZDF dabei (Platz 4). Ebenfalls wahnsinnig erfolgreich und deswegen verdientermaßen die dritterfolgreichste Montagabendsendung war das «heute-journal»: Mit 4,2 Millionen Zusehern lag das Format erneut sehr deutlich vor den «Tagesthemen» , welche nur von 2,38 Millionen Menschen gesehen wurden.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen nun die US-Serien von VOX: Diese liefen vor allem in der werberelevanten Zielgruppe sehr gut und holten dort die Plätze zwei und drei: Stark wie eh und je präsentierte sich eine weitere Folge von «CSI: NY», die 3,89 Millionen Menschen zum Einschalten bewegen konnte (11,4 %). Wahre Traumwerte holte das Format dann bei den 14- bis 49-Jährigen: Im September kam VOX beispielsweise auf durchschnittlich 7,5 Prozent Marktanteil, da sind Werte wie nun von der Bruckheimer-Produktion (18,3 %) etwas ganz besonderes – und sie sind vor allem gut, um den Erfolg weiterhin auszubauen.

Nicht weniger erfolgreich lief «Criminal Intent», welches aufgrund geringer Werbeauslastung bereits um 21:05 Uhr begann. Mit 3,81 Millionen Zuschauern ab drei Jahren (11,6 %) konnte das Format die Zuschauer von «CSI: NY» nahezu komplett halten. Auch in der Zielgruppe blieben die Werte fast konstant: 2,37 Millionen Zuschauer sahen den Krimi, dies entspricht einem Marktanteil von 16,9 Prozent. Ebenso stark lief auch «Crossing Jordan», welches sich bei allen Zuschauern auf Rang acht legte und in der Zielgruppe sogar auf Position fünf kam. Insgesamt sahen 3,12 Millionen Menschen zu – der Marktanteil lag bei 12,7 Prozent. In der Zielgruppe wurde sogar eine Quote von 17,8 Prozent erreicht, die Reichweite fiel auf knapp unter zwei Millionen.

Alles andere als gut lief es für die ARD: Das erfolgreichste Format des Senders landete auf Rang zehn – es war der «Report Mainz», der auf 2,76 Millionen Zuschauer kam. In der Zielgruppe landete das erfolgreichste Format («Die großen Schlachten») gar nur auf Rang 19. Ebenfalls nicht wirklich berauschend sah es für Sat.1 aus: Das Ersatzprogramm von «Blackout» holte aber immerhin etwas bessere Werte als der Thriller vergangene Woche. Mit sechs Prozent bei allen Zuschauern und 8,4 Prozent in der Zielgruppe dürfte Sat.1 angesichts der kurzfristigen Programmänderung aber recht zufrieden sein. Sehr gut lief das Magazin «24 Stunden» im Anschluss, welches mit einem Marktanteil von 12,2 Prozent Werte über dem Sat.1 Schnitt einfuhr und somit in der Zielgruppe auf Position zehn kam.

Aus aktuellem Anlass soll an dieser Stelle noch kurz ein Blick auf die abgesetzte RTL-Knastserie «Hinter Gittern» geworfen werden, die an diesem Montagabend Platz sechs eroberte, mit 3,60 Millionen Zuschauern und 11,4 Prozent Marktanteil aber niedrigere Werte einfuhr wie «Criminal Intent» auf Schwestersender VOX zur gleichen Zeit. Vor allem in der Zielgruppe musste man sich dem Format deutlich geschlagen geben: Hier stehen 13,7 Prozent («Hinter Gittern») 16,9 Prozent («Criminal Intent») gegenüber. Dennoch hält der positive Trend der RTL-Wochensoap an, auch wenn es ohnehin schon zu spät ist.

Das erfolgreichste ProSieben Programm hieß am Montagabend «Lost»: Es kam bei allen Zuschauern auf Platz 15, in der Zielgruppe auf Platz acht. Auch «Lost» konnte gegen die US-Ware von VOX nur wenig ausrichten, kam aber immerhin auf zweistellige Werte und näherte sich mit 11,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen dem ProSieben-Schnitt wenigstens etwas an. Im Vergleich zur Vorwoche musste das Format allerdings abgeben – 1,96 Millionen Zuschauer waren insgesamt dabei. Schlechter waren die Zahlen der neuen Mystery-Serie «Invasion», die auf 5,3 Prozent (ab drei Jahren) kam. Bei den Werberelevanten blieben die Zahlen einstellig – 9,5 Prozent sind zu wenig. Nachlassen musste auch die kabel eins-Panel-Show «Darf man das?», welche vergangene Woche stark einstartete. Mit 5,7 Prozent wurde diese Woche aber nur Platz 16 in der Zielgruppe erreicht. Die im Anschluss gezeigte Doppelfolge von «King of Queens» holte mit 6,3 bzw. 5,5 Prozent (14 bis 49 Jahre) recht gute Werte.

Bleibt noch RTL II: Eigentlich hätte um 20.15 Uhr eine weitere Folge von «Projekt Chor» laufen sollen. Wegen miserablen Quoten dürfen nun aber wieder die Kochprofis ran: Mit 2,7 Prozent Marktanteil bei allen und einer Reichweite von 0,92 Millionen kann man die Sendung zwar nicht als Erfolg bezeichnen, dennoch läuft es um einiges besser als beim «Projekt Chor». Vor allem in der Zielgruppe haben sich die Werte fast verdoppelt. Die Kochsendung kam auf exakt fünf Prozent Marktanteil.

Tagesmarktanteile:
Bei den Zuschauern ab drei Jahren gab es auf der Spitzenposition ein spannendes Duell, welches das ZDF letztlich mit 14,8 Prozent für sich entschied und den Kölner Sender RTL mit 14,5 Prozent auf den zweiten Rang verwies. Mit 12,5 Prozent landete die ARD auf Rang drei. Auf Position vier behauptete sich Sat.1 mit genau neun Prozent Marktanteil. Sehr gut lief es am Montag für VOX – mit 7,4 Prozent erreichte man Position fünf und lag damit sehr deutlich vor ProSieben, die mit 5,9 Prozent auf Rang sechs lagen. RTL II kam auf 3,3 Prozent Marktanteil, kabel eins auf 3,1 Prozent.

Etwas anders sah das Bild in der werberelevanten Zielgruppe aus: Hier lag RTL mit 15,6 Prozent in Führung und verwies ProSieben mit 11,1 Prozent auf Rang zwei. Den Münchnern den zweiten Platz strittig gemacht hätte beinahe der kleine Kölner Sender VOX, der mit genau 11 Prozent Marktanteil ein sensationelles Ergebnis einfuhr. VOX lag somit deutlich vor Sat.1, die zehn Prozent Marktanteil für sich verbuchen konnten. Dahinter: ZDF mit 8,3 Prozent und die ARD (6,8 %). RTL II (5,6 %) und kabel eins (5,4 %) bildeten die Schlusslichter.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/17328
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