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Special-Time: So stark war «In aller Freundschaft» in Spielfilmlänge unterwegs

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Kommende Woche werden die jungen Ärzte, also der Vorabendableger, erstmals 90 Minuten lang in der Primetime senden. Damit wandeln sie auf den Spuren des Originals.

Bühne frei für 90 Minuten «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» im Ersten. Der Vorabendableger, der inhaltlich jünger gestaltet ist als das Original, wird am 17. Dezember, ein Dienstag und somit genau eine Woche vor dem Heiligen Abend, erstmals in die Primetime beordert. 90 Minuten Sendezeit stehen dann für eine Winterfolge mit dem Namen „Ganz in weiß“ zur Verfügung. Specials von «In aller Freundschaft» gab es zuletzt schon ein ums andere Mal – allerdings immer nur rund um die Original-Sachsenklinik.

Den Ursprung nahm die Idee kurz nach Weihnachten 2011 – genauer gesagt am 27. Dezember 2011. In „Was wirklich zählt“ wurde es emotional in Deutschlands bekanntester TV-Klinik.

Nach einer anstrengenden Nachtschicht und einem Zoobesuch mit seinen Kindern und seiner Frau Pia (gespielt von Hendrikje Fitz) ist Chefarzt Dr. Roland Heilmann (seit Langem verkörpert von Thomas Rühmann) auf dem Weg zu einem Notfall in die Klinik. Plötzlich passiert es: Ein Fußgänger tritt unvermittelt auf die Straße, Heilmann muss ausweichen – und kollidiert mit einem anderen Wagen. Bei dem tragischen Unfall kommt der Fahrer des anderen Autos, ein junger Familienvater, ums Leben. Seine Frau wird mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Sachsenklinik eingeliefert und liegt ohne Bewusstsein auf der Intensivstation. 7,47 Millionen Menschen sahen das Special damals – bis heute ist diese Episode eine der populärsten der Serie der jüngeren und mittleren Vergangenheit. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete sie bei 9,9 Prozent.

Die hohen Quoten waren Anlass, dass Das Erste zwei Jahre später, dann am ersten Weihnachtsfeiertag mit „Bis zur letzten Sekunde“ ein weiteres Special sendete, das später aber auch noch als Doppelfolge zur Ausstrahlung kam – etwa in den Dritten Programmen. Mit nur 4,57 Millionen Zuschauern ab drei Jahren fiel der Erfolg hier wesentlich geringer aus; zu stark war das Gegenprogramm damals. 4,92 Millionen verfolgten zeitgleich lieber «Die Helene Fischer Show», starke 3,34 Millionen bei ProSieben den Blockbuster «Cowboys & Aliens». RTLs «Der gestiefelte Kater» kam auf fantastische 4,10 Millionen Fans. Und obwohl das eine gute Erklärung für die rückläufigen Reichweiten war, folgte fünf Jahre lang kein weiteres Sachsenklinik-Special. Bis 2018.

Dann stand das in Teilen in Thailand hergestellte „Zwei Herzen“ auf dem Programmplan. Das Erste rückte aber vom Plan ab, es wieder an Weihnachten zu zeigen und ging auf einen Sendeplatz Ende Oktober. 4,54 Millionen Menschen ab drei Jahren schauten zu, somit also ähnlich wie beim vorherigen 90-Minuten-Spezial der Sachsenklinik. Mit 6,5 Prozent bei den Jungen landete man sogar unter der eigenen Norm. Genau das dürfte zum gewissen Umdenken geführt haben und dazu, dass jetzt die jungen Ärzte im Fokus stehen.

„Ganz in weiß“ wird vermutlich wieder passable Quoten holen – und im Reichweiten-Bereich auf um die viereinhalb Millionen kommen. Dann wäre es die meistgesehene Folge von «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte», deren Topwert bisher bei etwas mehr als drei Millionen Fans am Donnerstagvorabend um 18.50 Uhr liegt (gemessen im März 2018).

Das passiert am 17. Dezember um 20.15 Uhr


Ein wundervolles Alpenpanorama, schneebedeckte Gipfel im Sonnenschein – und mittendrin die Assistenzärzte des Johannes-Thal-Klinikums! Während sie tagsüber an einem Lehrgang teilnehmen, in dem sie die Versorgung und Bergung verunglückter Personen trainieren, genießen sie abends die Gastfreundschaft der Dorfbewohner. Als ihr Bergführer Gregor Blanz plötzlich verschwindet, ahnt seine Frau Elisabeth, wo er sein könnte. Sie will zu ihm, zur Not auch allein und hochschwanger. Doch das lassen die jungen Ärzte nicht zu und begleiten sie. Als sie den verunglückten Gregor in einer Gletscherspalte finden, beginnt eine dramatische Rettungsaktion, an der sich auch die Kollegen in Erfurt beteiligen. Gedreht wurde übrigens vergangenen Winter. Das Drehbuch stammt von Joachim Friedmann. Regie führte Steffen Mahnert.

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