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Otto Waalkes' «Catweazle» und eine neue «Winnetou»-Interpretation erhalten Fördergelder

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Katja Riemann, Henning Baum und «Der Junge muss an die frische Luft»-Entdeckung Julius Weckauf spielen bei «Catweazle» mit.

Die britische Kinderserie «Catweazle» erarbeitete sich vor allem in Deutschland eine große Fangemeinde: Die 1974 erstmals im ZDF ausgestrahlte Serie handelt von einem kauzigen Magier, der nach einer Zeitreise in der Gegenwart strandet und sich mit einem Bauernkind anfreundet. Derzeit arbeitet Komiker-Urgestein Otto Waalkes an einer filmischen Neuinterpretation der Kultserie: Er wird die Hauptrolle übernehmen und ist zusammen mit Bernd Eilert und Claudius Pläging für das Drehbuch verantwortlich. Die Regie übernimmt Sven Unterwaldt («Otto's Eleven», «Schatz, nimm Du sie!»), neben Waalkes stehen auch Katja Riemann, Henning Baum und «Der Junge muss an die frische Luft»-Entdeckung Julius Weckauf vor der Kamera. Das Projekt erhielt kürzlich von der FFA 600.000 Euro Produktionsförderung.

Die Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung hat in ihrer jüngsten Sitzung insgesamt 2.223.960 Euro an Fördergeldern vergeben. Mit 1.993.960 Euro wird die Herstellung von fünf neuen Filmprojekten unterstützt, die Entstehung und Fortentwicklung von neun Drehbüchern wird derweil mit 230.000 Euro gefördert. Neben der neuen «Catweazle»-Version erhält eine neue Interpretation von Winnetou Fördergeld: «Der junge Häuptling Winnetou» stellt sich die literarische Kultfigur als kleinen Buben vor, der sich von seinem Vater unterschätzt fühlt und sein Volk vor einer Hungersnot bewahren will. 500.000 Euro Fördergeld wurden ausgesprochen.

Der Plot von «Wenn wir alleine sind»

Von einer mysteriösen Vergiftung genesen traut Maik sich nicht mehr, Tessa zu berühren – obwohl er sie liebt. In Tak finden sie überraschend einen Mittler für Intimität und Sex. Doch das Arrangement läuft aus dem Ruder.
420.000 Euro Fördergeld erhält Daniel Brühls Regiearbeit «Nebenan», in der er zusammen mit Peter Kurth vor der Kamera agieren wird. Nach einem Drehbuch von Daniel Kehlmann handelt die schwarze Komödie von extrem unterschiedlichen Menschen, die einander begegnen – dramatische Wendungen sollen folgen … Mit 300.000 Euro wird derweil das Holocaustdrama «Der Passfälscher» von Regisseurin und Autorin Maggie Peren gefördert. Die Doku «Vor der Kür» über betagte Amateurinnen und Amateure aus dem Eiskunstlauf von Alexandra Sell wird mit 173.960 Euro gefördert. Zu den geförderten Drehbüchern zählen unter anderem Catharina Junks Adaption des Dörte-Hansen-Bestsellers «Mittagsstunde», das sinnliche Drama «Wenn wir alleine sind» von Peter Bösenberg (siehe Infobox) sowie Ursula Grubers Romantikdrama «Angelika und Mamadou».

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