Wer sah eigentlich...

«ranGaming», das eSport-Magazin

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Sport1 will einen eigenen Sender starten, Twitch kümmert sich intensiv um die Community. Doch wen haben die Macher hier eigentlich im Blick?

Ende Januar greift auch Sport1 an: Mit eSports1 startet dann ein eigener 24-Stunden-Pay-TV-Kanal zum Thema eSport. Schon jetzt versuchen sich mehrere Player daran, den Millionen-Markt der professionellen Daddelei auf die Bildschirme zu bringen.

Unsere These: Eines dieser Formate ist «ran eSports», das immer in der Nacht auf Donnerstag gegen 0.05 Uhr läuft. Vergangene Woche kam das Format auf insgesamt rund 60.000 Zuschauer. Waren die alle so jung wie erwartet? Setzt man mit dem Thema eSport also wirklich gleichzeitig auf die nächste TV-Generation?

Die reinen Zahlen: Ganz offenbar interessiert sich für eSport wirklich nur der ganz junge Mensch. ProSiebenMaxx erreichte mit dem Format vergangene Woche bei den klassischen 14- bis 49-Jährigen 1,3 Prozent Marktanteil. Das ist ein recht passabler Wert, im Vorfeld hatte «WWE Raw» 1,5 Prozent Marktanteil abgeräumt. Wer schaute zu? Die größte Zuschauergruppe waren die 50- bis 64-Jährigen – sie stellen aber ganz allgemein in der Zuschauerschaft eine sehr große Gruppe dar. Angesichts von 0,7 Prozent Marktanteil in dieser Klasse wird deutlich; sie waren prozentual doch unterdurchschnittlich vertreten. Auf 0,0 Prozent kam das 45 Minuten lange Gaming-Magazin bei den Menschen über 65.

Wirklich abgeräumt hat es dafür bei den 14- bis 19-Jährigen; rund 10.000 Zuschauer dieses Alters bescherten ProSiebenMaxx in der Tat grandiose 16,9 Prozent. Der Abstand zu den Quoten aller anderen Altersklasse war enorm. Bei den 20- bis 29-Jährigen wurden etwa „nur noch“ 18 Prozent gemessen, bei den 30- bis 39-Jährigen 1,4 Prozent.

Ganz logisch: Das eSport-Magazin ist etwas für Jungs: 0,05 Millionen Männer ab 14 Jahren standen 0,01 Millionen Mädels dieses Alters gegenüber. 1,2 Prozent wurden bei den Männern gemessen, nur 0,2 Prozent bei den Frauen. Somit wird recht deutlich: Ein Invest in den eSport ist in der Tat eine Investition in die neue TV-Generation – und auch in eine Gruppe, die bei vielen Sendungen unterdurchschnittlich vertreten ist: Junge Männer.

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