Kino-Check: «Clair Obscur»

FSK: ohne
Genre: Drama
Starttermin: 07.12.2017

Chehnaz ist eine attraktive Frau um die Dreißig. Sie ist mit dem Cem (38) verheiratet, den sie bewundert. Sie geben ein beneidenswertes Paar ab und leben in Istanbul in einer schicken Wohnung. Cem ist ein erfolgreicher Architekt. Er ist rational, neigt dazu seine Frau zu bevormunden und kritisiert sie ständig dafür, dass sie zu emotional sei oder irrationale Entscheidungen treffe.

Chehnaz hat gerade ihre Ausbildung zur Psychologin beendet und muss nun wochentags ein Pflichtpraktikum in einem Krankenhaus in einer abgelegenen Küstenstadt absolvieren. Chehnaz hofft, dass sie diese Zeit übersteht, in dem sie jedes Wochenende zurück zu ihrem Mann nach Istanbul fährt. Sie will einfach nur dieses Praktikum hinter sich bringen. Auch deshalb hat sie sich keine eigene Wohnung gemietet, sondern wohnt in einem möblierten Zimmer in einem Apartmenthotel am Meer. In den stürmischen Winternächten steht sie dort am Fenster und schaut angsterfüllt auf die dunkle Brandung unter ihr.

Unter der Woche untersucht sie Patienten im städtischen Krankenhaus, aber diese Arbeit wird schnell zur Routine und fängt an, sie zu langweilen. Sie fährt zurück aus ihrem grauen Alltag und versucht wieder in das Leben mit ihrem Mann einzutauchen. Aber das fällt ihr immer schwerer, auch, weil es zwischen ihr und ihrem Mann sexuelle Probleme gibt. Es scheint, als sei der Akt nur dafür da, ihn, anstatt sie beide voll zu befriedigten.

Eines Morgens, nach einem heftigen Sturm, sitzt ihr im Krankenhaus eine junge Frau gegenüber. Es ist Elmas (18). Diese Begegnung ist für Chehnaz wie ein Weckruf.

OT: Tereddut
Regie: Yesim Ustaoglu
Drehbuch: Yesim Ustaoglu
Besetzung: Funda Eryigit, Ecem Uzun, Mehmet Kurtulus, Okan Yalabik, Emirhan Arikan
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