Nach nicht einmal vier Wochen und acht Folgen war die Sitcom schon wieder Geschichte. Dabei waren die Quoten für eine Sommerserie gar nicht so unterirdisch.
Vor 27 Jahren spielte der inzwischen verstorbene John Candy den kinderlosen Onkel Buck, der plötzlich auf die Kinder seines Bruders aufpassen musste und mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe an seine körperlichen und nervlichen Grenzen geriet. Die Sitcom «Uncle Buck» hat sich diesen Film zum Vorbild genommen und eine ähnliche Geschichte erzählt. Mike Epps hat in der TV-Serie nun die Rolle des Onkels übernommen und wird von seinem Bruder gebeten, auf seine Nichten und Neffen aufzupassen. Buck willigt ein, muss allerdings schnell feststellen, dass er sich die ganze Situation doch etwas anders vorgestellt hatte. In den USA bekam die Serie überwiegend negative Kritiken. Abgesehen von einem sympathischen Cast sei die Sitcom zu vorhersehbar und hätte zu wenig Lacher, so das gängige Urteil vieler Kritiker. Dabei fielen die Quoten letztlich gar nicht so schlecht aus …
Damit ist «Uncle Buck» nach einer Staffel und lediglich acht Folgen schon wieder Geschichte. Vermissen wird man den Onkel und seine Nichten und Neffen wahrscheinlich nicht, doch angesichts von durchschnittlich 3,82 Millionen Zuschauern und passablen Zielgruppenwerten wäre eine zweite Sommerstaffel denkbar gewesen. Die Entscheidung ist allerdings gefallen und damit verschwindet «Uncle Buck» von den Fernsehbildschirmen und bald bestimmt auch aus den Köpfen der Konsumenten.

• America’s Got Talent • Uncle Buck
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