Der Ton wird schärfer: Weil sich öffentlich-rechtliche Sender nicht mit Discovery einigen können, steht manchem Verantwortlichen die Wut ins Gesicht geschrieben. Das dürfte die Sache nicht besser machen.
Vergangene Woche überrasschte das manager-magazin mit einer Meldung, wonach sich die Verhandlungen zur Sublizensierung von Olympia ab 2018 durch Discovery an ARD/ZDF recht schwierig gestalten. Auch wenn man exakte Zahlen mit Vorsicht genießen muss, sollen sich die Vorstellungen von Discovery betreffend bei um die 150 Millionen Euro bewegen, während die öffentlich-rechtlichen Sender für einen Teil des Olympia-Kuchens nicht mehr als 100 Millionen Euro zahlen wollen. Geht es nach dem Chef des ZDF-Werbefernsehens, Hans-Joachim Strauch, dann sollen beide Parteien auch nicht miteinander einig werden. Olympia werde nun gnadenlos kommerzialisiert, sagte er im Gespräch mit w&v.
Strauch ist dennoch der Ansicht, dass Discovery nichts weiter investieren werde – „schon gar nicht in den Journalismus, das wird ein Totentanz werden“, so Strauch. Er wünscht sich, dass Discovery nun „auf die Schnauze fällt“, damit ARD und ZDF das nächste Mal wieder die Chance hätten, an die Rechte zu kommen. Punkt. 

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Es gibt 25 Kommentare zum Artikel
30.06.2016 13:35 Uhr 23
Besonders von den Kommentatoren verspreche ich mir bei Eurosport mehr; die sind, wie oben schon angesprochen, sehr lebhaft. Und ich habe die Hoffnung, dass sie ihnen auch Experten daneben setzen. Und ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass sie komplett ohne Studio auskommen...
03.07.2016 18:12 Uhr 24
Das ist schlicht und einfach falsch. Eurosport sendet beim Skispringen nur in der Pause zwischen den Durchgängen Werbung (oder bei Windunterbrechung).
03.07.2016 21:01 Uhr 25
Ich sagte "gefühlt"!!