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Peter Lustig ist gestorben

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Der langjährige «Löwenzahn»-Moderator ist tot. Er wurde 78 Jahre alt.

Unter Naturwissenschaftlern geachtet

Peter Lustig erhielt für seine Arbeit auch Fachpreise. So wurde ihm 2001 die Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen.
Der zweifache Grimme-Preisträger Peter Lustig ist tot. Er ist am Dienstag, den 23. Februar, in der Nähe von Husum im Kreise seiner Familie gestorben. Er wurde 78 Jahre alt. Der ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler trauert um den früheren Moderator und Texter der Kinder-Wissenssendung «Löwenzahn»: „Tüfteln, Forschen, Entdecken - das war die Welt von Peter Lustig. Über 25 Jahre war er eine Institution im deutschen Kinderfernsehen und das Gesicht der ZDF-Kultsendung «Löwenzahn».“

Himmler führt fort: Peter Lustig erzählte den Kindern allwöchentlich spannende Geschichten, erklärte interessante Experimente und kam zu außergewöhnlichen Erkenntnissen - ohne sich je bei den Kindern anzubiedern. Wir werden den Mann, der Kinder und Erwachsene immer wieder zu überraschenden Erkenntnissen geführt hat, in lebendiger Erinnerung behalten.“

Der 1937 in Breslau geborene Peter Lustig war gelernter Rundfunkmechaniker und studierte zudem Elektrotechnik. Er war als Techniker bei AFN für die Aufnahme der berühmten „Ich bin ein Berliner“-Rede von John F. Kennedy verantwortlich und stieß zunächst als Tonmeister zum ZDF. 1979 wechselte er für «Pusteblume» vor die Kamera, im Folgejahr wurde die Sendung in «Löwenzahn» umbenannt. Im Herbst 2005 verabschiedete sich Lustig, der auch als Autor von Kinder- und Fachbüchern tätig war, vom Fernsehgeschehen. Das ZDF widmet dem Träger des Bundestverdienstkreuzes anlässlich seines Todes eine lange «Löwenzahn»-Nacht: Diese läuft in der Nacht vom Samstag, dem 27. Februar, auf Sonntag, den 28. Februar. Zudem gibt es am 28. Februar eine Sonderprogrammierung im ZDF-Kinderprogramm.

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