Serien-Check

Mehr Macht für «Mr. Robot»-Showrunner

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Ben McKenzie begegnet in «Gotham» einer alten Bekannten, neuer love-interest für «Grandfathered» und Hillary Clinton besucht «Broad City».

Der Neustart der Woche

Am Freitag, den 18. Dezember, startet ab 9.00 Uhr die erste Staffel der Animationsserie «F is for Family» auf Netflix. Die Geschichte, die zum Teil auf Erlebnissen des Serienschöpfers und Comedians Bill Burr basiert, handelt von einer amerikanischen Familie in den 70er Jahren. Im Zentrum steht dabei das strenge Familienoberhaupt Frank Murphy, seine Frau sowie seine drei Kinder. Der gesellschaftliche Ton war in den 70ern jedoch ein anderer als heute.
Neuer love-interest für «Grandfathered»
Am 5. Januar kehrt die FOX-Comedy «Grandfathered» aus den Weihnachtsferien zurück und hat dabei gleich einen neuen Darsteller mit an Bord. Michael Trucco («Battlestar Galactica») schlüpft in die Rolle des Musikers Craig und verdreht dabei Sara (Paget Brewster) erneut die Augen, denn die beiden blicken auf eine gemeinsame Vergangenheit zurück. Nachdem die erste Staffel der Comedy rund um John Stamos («Full House») im Oktober auf eine komplette Staffel (mit 22 Episoden) verlängert wurde, stehen im neuen Jahr noch 13 weitere Folgen aus. In wie vielen davon Trucco mitwirkt, wurde bislang noch nicht bekannt.

Margaret Cho geht zu Amazon


Der Streaming-Dienst-Anbieter hat ein neues Projekt namens «Highland» mit der Komikerin eingekauft. Cho spielt darin eine Frau, die gerade von einem vom Gericht verordneten Drogenentzug kommt und nun zurück zu ihrer disfunktionalen Familie muss. Diese dealt aber dummerweise (legal) mit Marihuana. Liz Sarnoff («Salem», «Crossbones») schreibt die Bücher. Wann die Serie erscheint, ist noch vollkommen offen.

Melinda Clarke reist nach «Gotham»


Benjamin McKenzie bekommt in «Gotham» bald Besuch aus seiner Vergangenheit. Denn wie die Macher der FOX-Serie nun bestätigten, gelang es, Melinda Clarke für eine wiederkehrende Gastrolle in der zweiten Staffel zu gewinnen. Clarke war unter anderem in «O.C. California» als Julie Cooper an der Seite von McKenzie zu sehen. Nun wird sie allerdings nicht die Mutter seiner Freundin spielen, sondern die Rolle der Grace von Dahl verkörpern. Diese wird als spitzzüngige Figur beschrieben, die nach außen die perfekte Gastgeberin und Frau mimt, sich in Wahrheit jedoch nach Geld und Macht sehnt und dafür sogar bereit ist über Leichen zu gehen. Für von Dahl gibt es in den Comicbüchern allerdings keine Vorlage. Ähnliches erlebten die Zuschauer bereits in der ersten Staffel mit der von Jada Pinkett-Smith gespielten Fish Mooney. Zu ihrem ersten Auftritt soll Clarke nach aktuellen Planungen im kommenden Frühjahr, in der 15. Episode der Staffel kommen.

Dramaserie ohne Piloten für The CW


Wie nun bekannt wurde, gab US-Sender The CW kürzlich eine straight-to-series-order für die Dramaserie «Incarnate». Das bedeutet, dass die Serienbestellung bereits nach Vorlage des Skripts erfolgte, ohne zunächst eine Pilotfolge in Auftrag zu geben. «Incarnate» ist die Serienadaption zur «Incarnation»-Buchreihe von Avery Williams. Im Zentrum der Geschichte steht die Körperwanderin Seraphina Ames. Die Unsterbliche trennt sich nach über 600 Jahren von ihrem Freund und übernimmt daraufhin der Körper einer 16-Jährigen, unmittelbar vor deren Tod. Von diesem Zeitpunkt an übernimmt Seraphina die Identität der Kailey Morgan und versucht nun als Teenager wahre Liebe zu finden. Dabei gibt es jedoch ein Problem, denn ein Kuss von ihr hat den Tod des Partners zur Folge.

Mehr Macht für «Mr. Robot»-Showrunner


Die Macher der USA-Network Serie «Mr Robot», rund um Showrunner Sam Esmail, planen derzeit die zweite Staffel, der von der Journalie gelobten Serie. «Mr. Robot» soll dabei mit zehn neuen Episoden im kommenden Sommer zurückkehren. Nach den Erfolgen der ersten Staffel, sicherte sich Showrunner Sam Esmail nun noch mehr Macht und übernimmt für alle zehn neuen Folgen auch die komplette Regiearbeit. Bereits in der ersten Staffel übernahm er für drei Episoden diese Position, hinzu kamen fünf Drehbücher. Ähnlich ging bereits HBO mit der ersten Staffel von «True Detective» vor. Die acht Folgen der Anthologieserie wurden allesamt von Cary Jojo Fukunaga inszeniert. Für die zweite Staffel stand er jedoch nicht mehr zur Verfügung, da er für Netflix den Film «Beasts of No Nation» inszenierte. Dennoch wurde seine damalige Arbeit sehr positiv aufgenommen. Die erste Staffel von «True Detective» zeichnete sich für viele Fans und Kritik vor allen Dingen durch ihre Einheitlichkeit aus, etwas das bei mehreren Regisseuren leichter verloren geht. Dennoch sollte der Fakt, dass Nic Pizzolato als Autor aller Episoden fungierte, nicht vernachlässigt werden.

Der Trailer der Woche

Das Sherlock-Neujahrsspecial.

Hillary Clinton besucht «Broad City»


Zuschauer von «Broad City» dürfen sich in der dritten Staffel über einen Gastauftritt der besonderen Art freuen: die ehemalige First Lady, Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin der USA, Hillary Clinton, gibt sich die Ehre. Die dritte Staffel von «Broad City» kehrt im Februar 2016 auf Comedy Central zurück.

Neue Hauptrolle für Lee-Daniels-Serie


Nachdem in der vergangenen Woche bestätigt wurde, dass Queen Latifah in der noch namenlosen Serie von «Empire»-Schöpfer Lee Daniels eine Rolle übernimmt, folgte nun die nächste Verpflichtung. Benjamin Bratt («24: Live Another Day») verstärkt den Cast als Talenmanager Jahil. Dieser tritt als Promoter der neuen Girlgroup, rund um Jude Demorest, Ryan Destiny und Brittany O’Grady, auf und hofft, durch deren Erfolg zurück an die Spitze der Musikszene von Atlanta zu kommen. Gleichzeitig hat er jedoch einige Probleme in seinem Privatleben und gerät immer wieder mit der von Latifah gespielten Carlotta aneinander. Diese ist nicht nur eine Art Ziehmutter der drei Mädchen, sondern auch eine ehemalige Klientin und Lebensgefährtin von Jahil, wodurch sie seine Methoden nur zu gut kennt.

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