Nach bereits vier erfolgreichen Staffeln von «The Vampire Diaries», wusste der neueste Durchlauf nur noch bedingt zu überzeugen. Auch das Spin-Off «The Originals» startete schwächer als erhofft.
In der Folgewoche rückte «The Originals» nach mäßigem Start schließlich in den regulären Time-Slot um 20 Uhr am Dienstagabend, wo den Neuankömmling mit «The Voice» und «NCIS» nicht minder starke Konkurrenz erwartete. Umso schwerer taten sich die «Originals», als nur noch zwei Prozent in der Zielgruppe zu Buche standen und das Fantasy-Format mit 1,90 Millionen Zuschauern etwa auf Höhe des The CW-Senderschnitts rückte. 12 Episoden lang hielt sich das Spin-Off nach bewährtem Vorbild konstant knapp über einer Zuschauerzahl von zwei Millionen Menschen. In dieser Zeit zwischen dem 3. Oktober 2013 und dem 28. Januar 2014 verzeichnete «The Originals» ausschließlich tolle Marktanteile von drei Prozent im werberelevanten Alter. Vor der Olympia-Pause der Vampir-Serie reichte es für «The Originals» bei 2,10 Millionen Zuschauern nur noch für zwei Prozent.
Auch nach den Sportwettkämpfen aus Russland rafften sich die Blutsauger nicht wieder auf, erstmals wanderte die Zuschauerzahl am 25. Februar mit 1,83 Millionen unter zwei Millionen Zuschauer, die bis zum Staffelfinale auch nicht mehr überboten werden sollten. In Sachen Marktanteil hielt sich die Serie jedoch bei zwei Prozent, genau wie am 5. März. Trotz einer geringen Gesamtzuschauerzahl von 1,73 Millionen, welche unter der The CW-Norm lag, generierte «The Originals» sieben Tage später wieder gute drei Prozent beim umworbenen Publikum. Dieser Aufschwung in Sachen Quoten sollte bis zum Finale der 22 Episoden enthaltenden ersten Staffel aber eine Ausnahme bleiben. Zur vorletzten Ausstrahlung vor Staffelende verbuchte «The Originals» am 6. Mai sogar einen Tiefstwert, als nur 1,44 Millionen Zuschauer einschalteten. Zum Finale interessierten sich schließlich wieder 2,05 Millionen Menschen und daraus resultierende drei Prozent für das Spin-Off. Durchschnittlich lockte das neue The CW-Format 1,99 Millionen Fernsehende ab zwei Jahren an.
Man kann die neuste Staffel der «Vampire Diaries» genauso wie das Debüt von «The Originals» keinesfalls als Misserfolg bezeichnen, Marktanteile von mindestens drei Prozent bei den Jüngeren sprechen eine deutliche Sprache, dass sich The CW immer weiter auf dem Weg nach oben befindet. Dennoch haben die «Vampire Diaries» schon wesentlich bessere Zeiten erlebt. Die Verluste in Sachen Zuschauerzahlen, die sich gegen Ende der Staffeln beider Formate bemerkbar machten, lassen zumindest für die Zukunft nichts Gutes erahnen, auch wenn eine lange Episodenzahl innerhalb einer Staffel immer die Gefahr birgt, dass Zuschauer noch vor Ablauf der Folgen abschalten. Zum gewünschten zweiten Standbein in The CWs Vampir-Schiene avancierte «The Originals» jedenfalls (noch) nicht, trotzdem wurden beide Formate verlängert.

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