Sonntagsfragen

‚Ich habe Fernsehen noch nie für die breite Masse gemacht‘

von

Sonntagsfragen an Holger Speckhahn: Vor seiner Zeit bei der «Servus TV Hockey Night» machte er ein Goldmagazin und natürlich «Top of the Pops» und «Das Inselduell». Warum «Survivor» in Deutschland nie funktionierte…

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Seit Herbst 2012 machen Sie Eishockey bei Servus TV – und das, obwohl man Sie vorher nicht mit Eishockey in Verbindung gebracht hat.
Ich fand es ehrlich sehr mutig, dass ServusTV mich gefragt hat.

Wieso?
Ich habe Eishockey vorher schon auch live gesehen. Im Leben aber vielleicht 15 Spiele. Ich war also wirklich kein Eishockey-Experte und musste mich erst einlesen. Aber wir wissen ja: Wenn ServusTV etwas macht, dann selbst und immer richtig. Deshalb hat es mich zuerst gewundert, dass sie mich wollen – also jemanden, der in der Materie nicht ganz so tief drin ist. Aber gerade ich sollte den Sport mit meinen Fragen denjenigen näher bringen, die eben selbst noch keine so großen Kontaktpunkte zu der Sportarten hatten. Ich sollte „Fragen vom Sofa“ stellen. Mittlerweile habe ich über diese Sportart jedenfalls unglaublich viel dazugelernt.

Sie arbeiten als Moderator immer mit einem Experten zusammen – haben Sie da einen Liebling? Jemanden, mit dem Sie besonders harmonieren?
Es wäre unfair jetzt einen Namen zu nennen. Es sind alles Eishockeyverrückte und das mag ich sehr. Alle haben mir zu Beginn viel geholfen als ich in der Vorbereitung auf eine Sendung noch viele Fragen hatte. Florian Keller hat sicherlich viel Schalk im Nacken und wenn man ihn dann ein bisschen anstichelt, dann ist er auch sehr kritisch. Sven Felski ist unser Bürgermeister, eine echte Eishockeyikone, verehrt von allen. Egal, wo wir hinkommen, also auch außerhalb Berlins, schreibt er viele Autogramme. Und Rick Goldmann ist ja ein alter Hase im TV-Geschäft. Und Tobi Abstreiter ist einer, der immer in sich ruht.

Wie bewerten Sie und das Team die Zuschauerzahlen, die die «Servus Hockey Night» holt?
Ich habe gerade meinen Servus TV-Vertrag um drei Jahre verlängert, bleibe dem Eishockey erhalten, was mich sehr freut. Und im Sommer mache ich im Sportbereich Imagefilme, arbeite als Redakteur. Ich bin also ganz entspannt und warte ab, erwarte mir aber auch nicht zu viel.
Holger Speckhahn über seine Zukunft
Wir haben uns bisher gegenüber der Vorsaison um 160 Prozent gesteigert – ich denke, dass das sehr ordentlich ist (grinst). Wir alle haben das Gefühl, dass der Sender mit dem Produkt sehr zufrieden ist. Eishockey ist bei ServusTV ein echtes Premium-Produkt – natürlich aber ist es das Ziel einiges in Zukunft noch besser zu machen. Wir müssen die «Servus Hockey Night» noch bekannter machen, viele wissen noch gar nicht, dass es sie gibt und auch ServusTV ist ja kein Sender, den viele auf den ersten zehn Plätzen ihres Fernsehers gespeichert haben.

Wie sieht denn Ihre Planung für 2014 aus?
Normalerweise kommt auf eine solche Frage immer: Ich bin in Gesprächen zu vielen Projekten, kann dazu aber nichts sagen. Solche Aussagen mag ich nicht. Ich war für ein, zwei Sachen angefragt, konnte mich damit aber nicht identifzieren. Ich habe gerade meinen Servus TV-Vertrag um drei Jahre verlängert, bleibe dem Eishockey erhalten, was mich sehr freut. Und im Sommer mache ich im Sportbereich Imagefilme, arbeite als Redakteur. Ich bin also ganz entspannt und warte ab, erwarte mir aber auch nicht zu viel.

Vielen Dank, Herr Speckhahn.

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