Irgendwie dämlich sei der «Tatort»-Vorspann – das sagte Til Schweiger vor einigen Wochen. Schweiger wird neuer Kommissar im ARD-Krimi und in Hamburg tätig sein. Die Dreharbeiten für seinen ersten «Tatort» beginnen im September und ab dann will er auch versuchen den Vorspann des Formats zu erneuern – ob ihm das gelingt, wusste der Schauspieler allerdings selbst nicht. Gegenwind bekommt er für seine Vorspann-Kritik in diesen Tagen jedenfalls en masse. «Tatort»-Erfinder Gunther Witte äußerte sich kürzlich nun in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und bezeichnete Schweigers Ansichten als absurd. Er habe nicht gedacht, dass sich Schweiger auf solch einen Quatsch einlasse.
Auch Ulrike Folkerts will am bewährten Vorspann festhalten, hat dafür aber andere Ideen: „Ich finde den Vorspann, gerade weil er so alt und dadurch Kult ist, wunderbar. Der soll bleiben! Es gibt wichtigere Dinge zu revolutionieren beim «Tatort» als den Vorspann.“ Wichtiger, und damit hat sie zweifelsohne Recht, seien die Krimis nach dem Vorspann. • Tatort
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