Es ist schon ein wenig seltsam, was sich derzeit bei der ProSiebenSat.1-Gruppe abspielt. Zumindest dann, wenn man sich die Serien-Planung der Münchner etwas genauer ansieht. Dass erfolgslose US-Produktionen gerne mal untereinander weitergereicht werden, meistens an den Frauensender sixx, ist ja schon länger bekannt. Dass es aber auch genauso gut andersrum gehen kann, ist dagegen relativ neu. Die Sitcom «Two and a half Men» beispielsweise läuft mittlerweile so oft auf ProSieben und kabel eins, dass man sich theoretisch eine komplette Staffel in nur einer Woche ansehen könnte. Ähnliches scheint man derzeit mit der Krimiserie «Navy CIS» auszuprobieren, die inzwischen nicht mehr nur bei Sat.1, sondern auch bei kabel eins beheimatet ist.
Die erste Folge ergatterte einen Zielgruppen-Marktanteil von 8,6 Prozent, drei weitere Folgen erzielten ab 21.10 Uhr 10,4, 11,6 und 15,7 Prozent Marktanteil – alles richtig starke Werte für kabel eins. Auch beim Gesamtpublikum lief es rund, hier bewegten sich die Marktanteile zwischen 5,4 und 11,2 Prozent. Das galt im Übrigen auch für die Reichweiten. Zu Beginn des Abends holte kabel eins 0,65 Millionen der Werberelevanten vor die Bildschirme, ehe im weiteren Verlauf des Abends bis zu 1,15 Millionen Menschen zusahen. Von den Zuschauern ab drei Jahren wurden in der Spitze 1,89 Millionen ermittelt. Hier galt: Je später der Abend, desto erfolgreicher war man.• Navy CIS
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