Der große Reichweitenverlust, welcher die Recalls und Top-15-Shows von «Deutschland sucht den Superstar» in den vergangenen Jahren regelmäßig heimsuchte, blieb in der achten Staffel aus. Mit großem Interesse dürften die Programmdirektoren deshalb die Performance der ersten von neun Mottoshows betrachtet haben, welche am Samtagabend über den Senderbildschirm flimmerte. Über das Ergebnis wird man Köln eher leicht ernüchtert sein, denn man verpasste eine neue Rekordreichweite von über 7,47 Millionen nicht nur sehr deutlich, sondern landete mit den generierten Werten im grauen Mittelmaß dieser Staffel.
Im Anschluss daran hatte sich RTL ursprünglich auf weitere Topwerte dank eines sportlichen Highlights eingestellt, denn der deutsche Schwergewichtsboxer Luan Krasniqi sollte gegen den US-Amerikaner Johnathon Banks boxen. Da es aufgrund einer Erkrankung Krasniqis hierzu nicht kam, musste die Senderanstalt schnell sein Programm umstellen, was man mit einer Wiederholung von Bülent Ceylans Soloprogramm «Ganz schön turbülent» zwar nicht sonderlich kreativ, dafür aber umso erfolgreicher tat. Die Live-Comedy sahen 4,29 Millionen, was 16,8 Prozent aller und 25,4 Prozent der jüngeren Fernsehenden waren.• Deutschland sucht den Superstar • Bülent Ceylan
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