Nach der vierwöchigen Winterpause ist seit diesem Freitag die 1. Fußball-Bundesliga wieder zurück im deutschen Fernsehen. Das spannende Duell zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund sahen im Rahmen einer «Sportschau»-Übertragung am Abend im Schnitt 5,91 Millionen Menschen, der Marktanteil belief sich auf sehr gute 17,3 Millionen Menschen. Auch die werberelevanten Zuschauer ließen sich beim Thema Fußball nicht lumpen, hier hatten 2,03 Millionen Fans tolle 15,4 Prozent für das Erste Deutsche Fernsehen zur Folge. Gegen den Marktführer RTL hatte jedoch sogar König Fußball keine Chance, eine aufgrund des Ausfalls der neuen Nuhr-Show «Typisch Frau - Typisch Mann» kurzfristig auf zwei Stunden verlängerte «Wer wird Millionär?»-Folge erreichte eine Reichweite von 7,09 Millionen Menschen, die Marktanteile betrugen 20,8 Prozent bei allen und 19,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, wo 2,44 Millionen mitraten wollten. Anschließend schnellten die Werte dank des Starts von «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» in astronomische Dimensionen, die Dschungel-Show generierte zum Auftakt 7,28 Millionen Menschen. Mit 28,2 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 39,3 Prozent bei den Jungen war der Kölner Sender hier der Konkurrenz meilenweit überlegen.
Auch ProSieben versuchte es mit einem Spielfilm, welcher sich in den vergangenen Jahren sicherlich nicht über zu wenig Präsenz im deutschen Fernsehen beschweren durfte: Der Actionthriller «Mission: Impossible II»bewegte jedoch gerade einmal 1,62 Millionen Menschen zum Einschalten, die Marktanteile lagen bei 4,8 bzw. 7,3 Prozent. Im Anschluss blieben sie bei 5,1 Prozent beim Gesamtpublikum und 7,0 Prozent in der jungen Zielgruppe, als «Das Ende - Assault on Precinct 13» im Schnitt 1,13 Millionen Bundesbürger bewog. Die US-Krimiserien auf VOX erlebten ebenfalls schon mal bessere Tage, «CSI: New York» wollten zunächst 1,68 Millionen Menschen sehen, bevor es mit «The Closer» danach auf 1,61 Millionen hinabging. In der jungen Zielgruppe lag man in beiden Fällen unterhalb des Senderschnitts, zunächst waren 6,9 Prozent aller Fernsehenden bei der Sendeanstalt versammelt, anschließend waren es sogar nur noch 6,2 Prozent.• Sportschau • Wer wird Millionär?
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