Letzte Woche trat Showtitan Dieter Bohlen mit seinem Dauerbrenner «Das Supertalent» noch gegen Thomas Gottschalk in den Ring – und musste dabei unglaublicherweise auf nur wenige Köpfe seiner längst angestammten sieben Millionen verzichten. Am Samstagabend konnte er nun auch den direkten Kampf mit Stefan Raab für sich entscheiden und stellte dabei gleich neue Rekorde in beiden Zuschauergruppen auf: Zur besten Sendezeit entschieden sich 7,82 Millionen Deutsche für die RTL-Talentsuche und sorgten so für einen fantastischen Marktanteil von 26,2 Prozent. 4,57 Millionen davon waren im werberelevanten Alter zwischen 14 und 49 Jahren – ein satter Marktanteil von 39,4 Prozent. «Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden» überzeugten im Anschluss noch mit 2,23 Millionen der jüngeren Zuschauern und daraus resultierenden 22,0 Prozent Marktanteil.
Das Erste setzte auf die «Melodien der Berge» und lockte damit 3,59 Millionen Bundesbürger vor die Fernsehschirme – unterdurchschnittliche 12,0 Prozent Marktanteil wurden erzielt. 14- bis 49-Jährige waren nur 200.000 mit von der Partie und bescherten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt einen katastrophalen Marktanteil von 1,7 Prozent. Mehr Sehbeteiligung gab es in Sachen Krimi: Das Zweite Deutsche Fernsehen zeigte erst «Einsatz in Hamburg: Rot wie der Tod» und begeisterte so 5,21 Millionen Menschen (17,4% MA). Einer Episode von «Siska» aus dem Jahre 2003 blieben anschließend noch 3,69 Millionen erhalten (13,2% MA). In der Zielgruppe fuhren die beiden Formate 7,0 Prozent (Senderschnitt) und 4,8 Prozent Marktanteil ein.
Zumindest teilweise mehr Glück hatten da schon die anderen Privaten: Erst erreichte «James Bond 007: Der Spion, der mich liebte» auf kabel eins 1,41 Millionen Deutsche und 4,9 Prozent Marktanteil. 690.000 14- bis 49-Jährige verfolgten das Action-Abenteuer und bescherten dem Sender solide 6,0 Prozent Marktanteil. Die Doku «Undercover – Spezialeinheiten im Einsatz» unterhielt im Anschluss allerdings nur noch 340.000 der jüngeren Fraktion (630.000 insgesamt) – 3,8 Prozent Zielgruppenmarktanteil standen zu Buche. Baden ging auch RTL II mit dem ersten Teil von «10.5 – Apokalypse»: 1,07 Millionen Personen hatten Lust auf den Katastrophen-Thriller, 620.000 davon waren für die Werbewirtschaft von illustrativer Bedeutung. Es wurden 4,1 Prozent bzw. 5,8 Prozent Markanteil erzielt.
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