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«Lena»: ‚In der Masse breiter werden‘

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Die Oscar Preisträger Max Wiedemann und Quirin Berg sprachen mit uns über ihr neues Projekt: Wie wollen sie mit «Lena – Liebe deines Lebens» gute Quoten holen?

Am Montagnachmittag startet im zweiten deutschen Fernsehen die Telenovela «Lena – Liebe deines Lebens» um 16.15 Uhr. Hinter dem Projekt steht die Firma Endemol und ihr Joint Venture Wiedemann & Berg TV. Geschäftsführer sind Quirin Berg und Max Wiedemann, die schon mit etlichen Preisen bedacht wurden. Die jungen Fernsehmacher, die zuletzt «Friendship!» machten, haben sich große Ziele gesetzt. „Wir erzählen Geschichten, in denen drei verschiedene Generationen interagieren. Wir glauben, dass wir damit das ZDF-Stammpublikum unterhalten, aber in der Masse etwas breiter werden können“, hofft Quirin Berg.

Im großen Quotenmeter.de-Exklusiv-Interview erzählten er und Max Wiedemann, mit welchen grundsätzlichen Gedanken man an die Produktion heranging. „Natürlich möchten wir, dass sich die Telenovela-Fans wohl fühlren, aber wir freuen uns auch über neue Zuschauer“, erklärte Berg. Bei «Lena – Liebe deines Lebens» handelt es sich um die Adaption eines argentinischen Primetime-Formats. Endemol produzierte die Serie, die in der Spitze auf bis zu 65 Prozent Marktanteil kam.

Für die europäische Variante mussten die Macher aber einiges verändern. „Gesellschaftliche Gewalt spielte darin beispielsweise eine große Rolle – in diesem Punkt mussten wir die Geschichten einfach „europäisieren“. Auch die vorkommenden Konflikte zwischen Mann und Frau ließen sich so nicht 1:1 für deutsche Verhältnisse adaptieren, da sind die Rollenbilder in Argentinien immer noch anders als bei uns“, erklärte Quirin Berg. In den Hauptrollen des Formats sind die ehemalige «Gute Zeiten, schlechte Zeiten»-Darstellerin Jessica Ginkel und der Musiker Max Alberti zu sehen.

„Unsere Hauptrollen drehen jeden Tag mit wirklich enormen Text-Pensen – das ist fast unglaublich. Das kann man meiner Meinung nach auch nur leisten, wenn man wirklich leidenschaftlich dabei ist,“ sagte Max Wiedemann. Vor allem Jessica Ginkel könnte – nicht zuletzt wegen hoher Sympathiewerte beim jungen Publikum – ein Einschaltimpuls für junge Zuseher sein.

Das komplette Interview mit Max Wiedemann und Quirin Berg lesen Sie ab Sonntag - hier bei Quotenmeter.de

Kurz-URL: qmde.de/44610
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