Musikformate waren am Samstagabend aus Sicht der Sender offensichtlich ein probates Mittel, um an ordentliche Einschaltquoten zu gelangen, wie sonst ist es zu erklären, dass sich gleich drei Sendeanstalten der Musik widmeten, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Genres? Am erfolgreichsten schnitt dabei die Volksmusik-Sendung «Musikantenstadl» ab, die auch in dieser Woche das vorwiegend ältere Publikum ins fieberhafte Dauerschunkel versetzte. 4,55 Millionen Menschen sahen dem Treiben von Andy Borg zu, dies waren immerhin 19,3 Prozent und somit mehr als bei allen anderen Formaten zur besten Sendezeit. Problematisch fiel einmal mehr jedoch die Sehbeteiligung in der werberelevanten Zielgruppe aus, denn diese war mit 0,26 Millionen und dem daraus resultierendem Marktanteil von 3,2 Prozent beinahe nicht vorhanden. Kurioserweise belegte man hier sogar den letzten Platz aller acht großen deutschen Free-TV-Sender.• Musikantenstadl • Die neue Hitparade • Walk the line
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