Am Dienstag wurde die RTL-Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» 18 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums ließen sich die Macher wieder eine spektakuläre Geschichte einfallen: Ein Erdrutsch führte dazu, dass das Hostel und das Mocca einstürzten. Einige Serienfiguren sind eingeschlossen, andere gar unter riesigen Trümmern eingeklemmt. Mit mehr als 25 Prozent Marktanteil führte diese Geschichte zu deutlich höheren Quoten als bei normalen Ausgaben. Es ist nicht das erste Jubiläum, das die Macher im größeren Rahmen feiern. Die Figuren der Serie freuen sich inzwischen wohl nicht mehr auf solche besonderen Momente, denn meistens passiert in der Serie dann Schlechtes. Ganz anders sehen es die Schauspieler: Die meist aufwendigen Drehs sind willkommene Abwechslung für die Darsteller.
Prominenten Besuch gab es auch zur 2000. Folge: Der französische Botschafter Claude Martin wirkte in der Episode mit. Zur 2500. Folge brachen dann alle Dämme: Mit 7,12 Millionen Zuschauern wurde in der Primetime ab 20.45 Uhr die bisherige Rekordquote gemessen. Was war passiert? In der Bar Daniels ist ein großes Feuer ausgebrochen, alles stand im Flammen, Teile des Gebäudes drohen einzustürzen. Die Serienfigur Sonja Wiebe stirbt bei einer Explosion in der Bar.
Wirklich dramatisch geht es dann erst in Folge 4000 wieder zu: Erneut gibt es einen großen Brand in Deutschlands meistgesehener Soap: Diesem fällt diesmal Franzi zum Opfer. Ihre Geschichte sorgte in den Monaten zuvor für große Schlagzeilen. Sie und Paula (gespielt von der heutigen «Anna und die Liebe»-Hauptdarstellerin Josephine Schmidt) waren erst das zweite lesbische Pärchen der Serie. Der Tod Franzis hinterließ – vor allem bei Figur Paula – eine große Lücke. Rund ein Jahr später verließ auch Paula die Serie, sie ging nach Kanada. • GZSZ
Manager Creative Productions (m/w/d)
Jungredakteur/Redakteur Casting (w/m/d)
Pflicht/-Orientierungspraktikant Redaktion (w/m/d)
Redakteur (w/m/d) oder Jungredakteur (w/m/d)
Jungredakteur/Redakteur (w/m/d)