Das fünfte und jüngste Network der Vereinigten Staaten, The CW, stand seit dem Sendestart unter keinem guten Stern. Die Einschaltquoten der eigenproduzierten Serien und Shows lagen deutlich unter den Werten von UPN und TheWB. Außerdem versucht Senderchefin Dawn Ostroff krampfhaft einen Sender zu formen, der die jungen Mädchen anspricht. Dabei laufen die WB-Überbleibsel «Smallville» und «Supernatural», die sich vorwiegend an die männlichen Zuschauer richten, erfolgreicher als «90210» und Co.
Derzeit füllt The CW seinen Sonntag mit alten Folgen von «Everybody hates Chris» (Bild), «The Game», «The Drew Carey Show» und «Jericho». Außerdem führt die Fernsehstation einen zweistündigen Spielfilm auf, der sich aus dem großen MGM-Fundus bedient. Zwar sprechen die Verantwortlichen bei The CW davon, dass man sich nun auf das werktägliche Programm konzentrieren möchte, aber diese Entwicklung ist eine Aufgabe des eigenen Projektes. Schon seit Längerem wird über ein Aus von The CW spekuliert, vor allem weil Warner Bros. seine Marke TheWB – zumindest im Internet – reaktivierte. • The CW • Dawn Ostroff
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