US-Quoten

CBS dominiert US-Fernsehen: «Marshals» und «Tracker» an der Spitze

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Der US-Sender steigert seine Reichweite um zwölf Prozent und stellt 14 der 20 meistgesehenen Serien. Besonders die Sonntagsformate überzeugen.

Mit gleich 14 Produktionen unter den 20 meistgesehenen Serien hat CBS seine starke Position im amerikanischen Fernsehmarkt untermauert. In der Woche vom 12. bis zum 18. Oktober 2026 erreichte der Sender durchschnittlich 7,96 Millionen Zuschauer und verbesserte sich damit gegenüber der zweiten Woche der Herbstsaison 2025 um zwölf Prozent. Damals hatte CBS durchschnittlich 7,14 Millionen Menschen erreicht. Grundlage sind die Nielsen-Zahlen, die neben der linearen Nutzung innerhalb von sieben Tagen auch die erfasste Streamingnutzung berücksichtigen. Sportübertragungen, Wiederholungen und Specials sind in dieser Auswertung nicht enthalten.

An der Spitze der Seriencharts stand «Marshals» mit durchschnittlich 13,5 Millionen Zuschauern. Die Produktion verbesserte sich gegenüber ihrer Ausstrahlung vom 4. Oktober, die 13,0 Millionen Menschen erreicht hatte, um drei Prozent. Gleichzeitig war «Marshals» die meistgestreamte Broadcast-Serie der Woche. Knapp dahinter folgte «Tracker» mit 13,4 Millionen Zuschauern. Damit bewegte sich das Format auf dem Niveau seines Durchschnitts aus der Saison 2025/26, der bei 13,8 Millionen lag. Beide Serien liefen am Sonntagabend, wobei sich die Ausstrahlungen aufgrund einer längeren NFL-Übertragung an der US-Ostküste um 39 Minuten verschoben.

Auch der Freitag entwickelte sich für CBS erfolgreich. «Sheriff Country» erreichte 10,3 Millionen Zuschauer und belegte damit den dritten Platz unter den Serien. Gegenüber der zweiten Episode des Vorjahres bedeutete dies ein Wachstum von 27 Prozent. Im Anschluss kam «Fire Country» auf 7,8 Millionen Zuschauer und legte um 14 Prozent zu. «Boston Blue» erreichte um 22.00 Uhr noch 7,7 Millionen Menschen und lag damit zwei Prozent über dem Durchschnitt seiner ersten Staffel.

Der Dienstag blieb ebenfalls eine wichtige Säule des CBS-Programms. Die Mutterserie «NCIS» verzeichnete 10,1 Millionen Zuschauer und verbesserte sich gegenüber der zweiten Folge der vorherigen Herbststaffel um zehn Prozent. Der neue Ableger «NCIS: New York» erreichte 8,9 Millionen Menschen und übertraf damit die Reichweite des entsprechenden Sendeplatzes im Vorjahr, auf dem damals «NCIS: Origins» lief, um 38 Prozent. «NCIS: Origins» selbst kam auf 7,6 Millionen Zuschauer und legte gegenüber der Vorjahresfolge um 18 Prozent zu. Unter den neuen Serien der laufenden Saison belegte «NCIS: New York» damit den ersten Platz.

Am Donnerstag führte «Georgie & Mandy's First Marriage» die Comedywertung mit 8,1 Millionen Zuschauern an. Gegenüber der zweiten Episode des Vorjahres verbesserte sich die Sitcom um zwei Prozent. Dahinter platzierte sich die neue Comedy «Eternally Yours» mit 6,4 Millionen Zuschauern. Die Serie lag damit rund 611.000 Zuschauer vor «Abbott Elementary», das mit 5,86 Millionen Menschen den dritten Platz unter den Comedyproduktionen belegte. Auch «Cupertino» entwickelte sich erfreulich: Die neue Serie erreichte 6,8 Millionen Zuschauer und konnte ihre ursprüngliche Live+Same-Day-Reichweite von 2,9 Millionen damit mehr als verdoppeln. Einschließlich einer zusätzlichen Sonntagswiederholung kam die Produktion auf 9,6 Millionen Kontakte, wobei CBS diesen Wert separat ausweist.

Am Montag erreichte «FBI» durchschnittlich 8,5 Millionen Zuschauer und steigerte sich gegenüber der zweiten Episode des Vorjahres um 13 Prozent. «CIA» kam auf 6,3 Millionen Menschen, nachdem zunächst nur 3,7 Millionen Zuschauer am Ausstrahlungstag gemessen worden waren. Dies entspricht einem nachträglichen Zuwachs von 70 Prozent. Auch «Harlan Coben's Final Twist» profitierte von der zeitversetzten Nutzung: Die Reichweite stieg von 1,9 auf 2,9 Millionen Zuschauer, was einem Plus von 49 Prozent entspricht.

Zur Wochenmitte behaupteten sich die beiden Realityformate des Senders. «Survivor» erreichte am Mittwoch 8,1 Millionen Zuschauer, verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent und stellte damit einen neuen Staffelbestwert auf. «The Amazing Race» kam auf 5,1 Millionen Menschen, was einem Wachstum von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr und fünf Prozent gegenüber der Vorwoche entsprach. Das Nachrichtenmagazin «60 Minutes» erreichte am Sonntag zudem 10,1 Millionen Zuschauer und war damit die meistgesehene Nachrichtensendung der Woche.

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