Die AGF Videoforschung GmbH und The Walt Disney Company verstärken demnächst möglicherweise ihre Zusammenarbeit. Gemeinsam prüfen beide Unternehmen die Voraussetzungen für eine mögliche Integration des Streamingdienstes Disney+ in die aktive AGF-Messung. Gegangen ist diesen Weg in Deutschland vor einiger Zeit beispielsweise auch Amazon, das mit Serienprogrammen, Fußball und Comedy-Formaten regelmäßig bei den Programm-Marken sowie im Census+-Ranking auftaucht - also Kontakte und Views erfassen lässt. Zwar ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch keinesfalls gesichert, dass Disney den gleichen Weg tatsächlich einschlagen wird, interessant ist dennoch, dass der Konzern zumindest die Tür ein Stück öffnet und sich gesprächsbereit zeigt. Disney arbeitet bereits heute mit der AGF zusammen: Der Disney Channel wie auch die National Geographic Sender sind Teil der linearen AGF-TV-Messung. AGF und Disney Advertising prüfen nun, unter welchen Voraussetzungen auch Disney+ in die aktive Messung integriert werden kann.
"Disney+ erreicht mit seinen erstklassigen, einzigartigen Serien und Filmen unserer weltweit führenden Marken wie Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographic, Hulu, FX und ESPN ein breites Publikum in Deutschland. Für uns ist es deshalb wichtig, diese Nutzung auch für den Werbemarkt besser sichtbar und einordbar zu machen. Gemeinsam mit der AGF prüfen wir nun die Möglichkeit, die aktive Messung von Disney+ künftig umzusetzen", erklärt Julia Schörner, Vice President Disney Advertising GSA.
Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung GmbH, ergänzt: "Disney+ ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Bewegtbildmarkts. Dass wir nun gemeinsam die Voraussetzungen für eine Integration nach den Regeln des AGF-Messstandards prüfen, bringt uns auf dem Weg zu einer umfassenderen Bewegtbildmessung weiter. Unser Ziel ist ein gemeinsamer, unabhängiger Marktstandard für Bewegtbild - über alle Distributionswege hinweg. Dafür brauchen wir transparente Regeln und vergleichbare Daten, auf die sich Anbieter, Agenturen und Werbungtreibende verlassen können."







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