Das Erste zeigte am Montagabend, den 2. November 2026 um 20.15 Uhr mit «Benko – Size Does Matter» eine fiktionale Tragikomödie über den Aufstieg und Fall des österreichischen Immobilienunternehmers René Benko. Dabei handelte es sich ausdrücklich nicht um eine möglichst originalgetreue Nachstellung seines Lebens, sondern um eine filmische Übersetzung der öffentlichen Figur. Konnte die ungewöhnliche Mischung aus Wirtschaftsstoff, Fiktion und Tragikomödie ein großes Fernsehpublikum erreichen?Nein, die Zahlen deuten viel eher darauf hin, dass sich entweder ziemlich wenige auf die filmische Annäherung an den Fall Benko einlassen wollten, oder die gewählte Aufmachung schlicht nicht wirklich verfing. Insgesamt schalteten jedenfalls nur 1,48 Millionen Menschen ein, der Marktanteil lag bei sehr mageren 6,8 Prozent - für ARD-Verhältnisse ist das am Gesamtmarkt ein schlechtes Resultat, das weit hinter RTL und ZDF lag und sich nur mit Mühe vor Sat.1 halten konnte. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam auch kein Lichtblick auf — 0,15 Millionen brachten lediglich einen tristen Anteil von 4,1 Prozent.
Um 21.45 Uhr folgte «Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Bärbel Bas». In der nachgeholten Sendung sprach die ehemalige Bundesarbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende erstmals ausführlich öffentlich über die Hintergründe ihres Rücktritts am 12. Oktober. Insgesamt erreichte die Ausstrahlung nur gesunkene 1,26 Millionen Zuschauer und anhaltend krisenhafte 6,6 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es verhalten gesteigerte 0,17 Millionen und 5,0 Prozent. Zumindest linear gesehen, konnte das Bas-Gespräch folglich keine großen Einschaltimpulse auslösen.
Am Vorabend hatte Das Erste mit «Wer weiß denn sowas? – Der Live-Weltrekord» den Auftakt zur 13. Staffel der Quizshow gefeiert. Moderator Kai Pflaume versuchte, während der Moderation eine Strecke von 42,195 Kilometern zurückzulegen und damit einen Guinness-Weltrekord für die längste gelaufene Strecke während einer Showmoderation aufzustellen. Die zweigeteilte Live-Ausgabe lief von 18.00 bis 19.45 Uhr im Ersten; anschließend wurde der Weltrekordversuch in der ARD Mediathek fortgesetzt. Insgesamt wurden im Schnitt bis zu 3,13 Millionen Neugierige damit erreicht, welche eine Relation in Form starker 19,5 Prozent markierten. Im Verlauf konnten jedoch nicht alle Einschaltende vollständig gehalten werden, gegen 19.30 Uhr waren aber trotzdem noch lobenswerte 2,77 Millionen zu 14,3 Prozent zugegen. Auch bei den 14-49-Jährigen kamen schöne Resultate zustande, die sich durchgehend in der Zweistelligkeit bewegten (12,3 - 14,4 Prozent) bei Reichweiten zwischen 0,25 und 0,34 Millionen. Im Schnitt lässt sich also durchaus eine etwas erhöhte Aufmerksamkeit für die eh schon sehr erfolgreiche Marke festhalten.







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