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BR überträgt Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Ohel-Jakob-Synagoge

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Am 9. November berichtet das BR Fernsehen live aus München. Zum Jubiläum werden zahlreiche prominente Gäste aus Politik und Gesellschaft erwartet.

Die Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltet die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern am Montag, den 9. November 2026, einen Festakt, den der Bayerische Rundfunk live überträgt. Die Sondersendung «20 Jahre Neue Hauptsynagoge München» beginnt um 16.00 Uhr im BR Fernsehen und ist parallel in der ARD Mediathek zu sehen. Die Synagoge am St.-Jakobs-Platz wurde 2006 eröffnet und gilt als wichtiges Symbol für die Rückkehr jüdischen Lebens in das Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt.

Zu den angekündigten Gästen gehören Bundeskanzler Friedrich Merz, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause. Auch Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften und gesellschaftlicher Institutionen werden erwartet. Die musikalische Gestaltung übernimmt der international bekannte Klarinettist Giora Feidman, der insbesondere durch seine Klezmer-Musik bekannt geworden ist. Darüber hinaus tritt der Synagogenchor Schma Kaulenu gemeinsam mit Kantor Chaim Gantz auf.

Der Bayerische Rundfunk beschränkt sich bei seiner Übertragung nicht auf den eigentlichen Festakt. Bereits im Vorfeld sind Hintergrundberichte und Gespräche geplant, die sich mit der Geschichte der Ohel-Jakob-Synagoge und ihrer Bedeutung für München beschäftigen. Zu Wort kommen unter anderem der frühere Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und Yehoshua Chmiel, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Durch die Sendung führen Birgit Kappel und Stephan Mayer, die auch die Feierlichkeiten kommentieren.

Das Jubiläum fällt auf den 9. November, der in der deutschen Geschichte eine besondere Bedeutung besitzt. Am 9. November 1938 wurden während der nationalsozialistischen Novemberpogrome Synagogen zerstört, jüdische Geschäfte verwüstet und jüdische Menschen verfolgt und ermordet. Die Eröffnung der neuen Münchner Hauptsynagoge am 9. November 2006 setzte bewusst ein Zeichen für die Wiederbelebung jüdischen Gemeindelebens.

Kurz-URL: qmde.de/177128
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