Der preisgekrönte Dokumentarfilm von Martina Priessner erzählt von jahrzehntelang zurückgehaltener Solidarität und einer Familie, die bis heute mit den Folgen rechtsextremer Gewalt lebt.
Mehr als drei Jahrzehnte lang lagerten zahlreiche Solidaritätsbriefe im Archiv der Stadt Mölln, ohne dass die Angehörigen der Opfer des rassistischen Brandanschlags von 1992 davon wussten. Der Dokumentarfilm «Die Möllner Briefe» begleitet İbrahim Arslan bei der Entdeckung dieser Nachrichten und zeigt, welche Bedeutung die verspätete Anteilnahme für die Überlebenden hat. 3sat strahlt die 97-minütige Produktion von Martina Priessner am Montag, den 30. November 2026, um 22.25 Uhr im Rahmen der «3satDokumentarfilmzeit» erstmals aus. Im Streamingangebot ist der Film bereits ab dem 18. November verfügbar.

• Die Möllner Briefe • 3satDokumentarfilmzeit
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