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«The Taste» trotz Coachbattle ausbaufähig zum Auftakt

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Der Staffelstart wurde dieses Mal etwas abweichend strukturiert - im Vergleich zum Vorjahr waren die Resonanzen dennoch leicht rückläufig.

Sat.1 startete am Mittwochabend mit «The Taste» in die 15. Staffel – und stellte zum Auftakt die gewohnte Wettbewerbslogik auf den Kopf. Im großen Coachbattle mussten sich Steffen Henssler, Elif Oskan, Alexander Herrmann und Tim Raue selbst am Herd beweisen und Streetfood-Kreationen auf den Löffel bringen. Für Sat.1 war der Staffelstart auch aus Quotensicht interessant. Die Premiere der letzten Runde wurde nachträglich noch von 8,8 Prozent auf klar zweistellige 11,8 Prozent angehoben. Letztendliche Resonanzen von 0,42 Millionen jungen Zuschauenden waren dafür zuständig, nachdem die vorläufigen Over-Nights 0,28 Millionen anzeigten. Die Gesamtzuschauenden waren zu recht passabler, aber nicht so euphorischer Anzahl vertreten: Sie schalteten zu 6,1 Prozent (1,17 Millionen) ein.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Move den Startzahlen nun keinen zusätzlichen Schub verschaffen konnte. Eher im Gegenteil fielen die Publikumsumfänge mit gesunkenen 0,80 Millionen unter die Millionen-Marke und brachten nur einen durchwachsenen Anteil in Höhe 4,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen war die Tendenz ebenfalls rückläufig - hier wurden leicht verringerte 0,24 Millionen Zuschauende und mäßige 7,9 Prozent gemessen. Um einen durchschlagenden Erfolg zu markieren, wird das Koch-Casting also wieder auf spürbare Nachgewichtungen angewiesen sein - ob diese sich auch in diesem Jahr einlösen werden, müssen die nächsten Wochen zeigen.

Ab 23.25 Uhr ging es mit «Best of The Taste: Globale Gourmetreise» weiter. Die Rückblickfolge führte zu internationalen Löffelkreationen aus vergangenen Staffeln, bei denen Kandidaten mit Aromen und Zutaten aus unterschiedlichen Küchen der Welt die Coaches und Gastjuroren überraschten. Insgesamt blieben dafür lediglich 0,29 Millionen Fans dran, die einen zähen Anteil in Höhe 3,5 Prozent bildeten. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel das Lead-Out noch viel gravierender ab — bloß 0,04 Millionen zu schlechten 3,0 Prozent ließen sich halten.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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