ProSieben setzte am Mittwochabend (21. Oktober 2026) auf das Finale der 13. Staffel von «The Masked Singer» – und damit auf die letzte Chance, eine bislang ernüchternde Quotenbilanz aufzubessern. Nach einem Auftakt mit 1,07 Millionen Zuschauern und 7,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen war die Musik-Rateshow rasch unter Druck geraten. In den vergangenen Wochen bewegte sich die Gesamtreichweite nur noch zwischen 820.000 und 890.000 Zuschauern, während der Marktanteil bei den Jüngeren zeitweise auf 5,7 Prozent abrutschte. Auch das Halbfinale am 14. Oktober blieb mit 850.000 Zuschauern insgesamt und 7,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen (0,19 Millionen) deutlich hinter früheren Erfolgen zurück. Konnte die Show zum Finale noch einmal genügend Aufmerksamkeit erzeugen, um sich aus der enttäuschenden Quotenzone zu befreien?Zwar war zum Finale nochmal ein leicht gestiegenes Interesse zu beobachten, die Enttäuschung wirklich wettmachen konnten jedoch auch die nun gemessenen Zahlen nicht. Insgesamt schalteten 1,22 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei 6,9 Prozent. Weil man über der Millionen-Marke und auch ein Stück über dem Senderschnitt lag, ging diese Leistung in Ordnung - für wirkliche Freude bietet sie jedoch keinen Anlass. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ein bisschen optimierte 0,26 Millionen Zuschauer und mäßige 8,8 Prozent Marktanteil gemessen. Damit erholte man sich ein Stück von der tiefen Talsohle um fünf Prozent, gerade auch in Anbetracht des früheren Hit-Status sind solch einstellige Werte jedoch weiterhin das Zeugnis eines brachialen Niedergangs.
Ab 23.40 Uhr setzte ProSieben mit «The Power» auf Reality-Unterhaltung bis nach Mitternacht. In der zweiten Staffel des Machtspiels versuchten die prominenten Teilnehmer, Allianzen zu schmieden, Hinweise zu deuten und den geheimen Powerplayer zu entlarven, während dieser im Hintergrund die Fäden zog. Insgesamt brach das Interesse auf 0,18 Millionen Zuschauende und grottige 2,4 Prozent weg. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war in Anbetracht 0,05 Millionen zu haarigen 3,9 Prozent ein massiver Aderlass spürbar. Während die lineare Auswertung der Trash-Stratgedy also starke Probleme bereitet, wird sich zeigen, ob das Format bei den Programm-Marken seine solide Vorjahres-Performance On Demand wiederholen und damit Kompensation betreiben kann.







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